NÖ: Ungar nach Unfall bei Schwarzarbeit gestorben

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Chef verhinderte Hilfe für Schwarzarbeiter
Chef verhinderte Hilfe für Schwarzarbeiter
Nach einem Unfall bei einem Gelegenheitsjob in Aspang-Markt (Bezirk Neunkirchen) soll ein Ungar (59) in einem Krankenhaus in seiner Heimat gestorben sein, berichtete die “Kronen Zeitung” am Freitag. Ein Kollege habe den Schwerverletzten mit dem Auto in ein ungarisches Spital gebracht, nachdem der Chef verboten hätte, die Rettung zu rufen, damit die Schwarzarbeit nicht aufflog.


Der Tageszeitung zufolge war der Mann, gelernter Maler, von einer Leiter gestürzt. Er musste nach der 90-Kilometer-Fahrt im Spital von Szombathely reanimiert werden und starb während einer Notoperation. Der 59-Jährige habe mehrere Knochenbrüche und innere Verletzungen erlitten. Er hätte nicht bewegt werden dürfen, klagte seine Freundin in dem Bericht.

Die Landespolizeidirektion Niederösterreich konnte zum derzeitigen Zeitpunkt keine Angaben zu dem Fall machen: Es wurde auf Anfrage darauf verwiesen, dass die Klinik bei der ungarischen Polizei Anzeige erstattet habe.

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