Noroviren im Seniorenwohnhaus Hellbrunn: Wahllokale werden verlegt

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Bereits 2015 gab es einen Noroviren-Zwischenfall im SWH Hellbrunn. (Themenbild)
Bereits 2015 gab es einen Noroviren-Zwischenfall im SWH Hellbrunn. (Themenbild) - © APA/dpa/Archiv
Zehn Bewohner und vier Mitarbeiter sind aktuell im Seniorenwohnhaus (SWH) Hellbrunn an Noroviren erkrankt. Sie leiden an Durchfall und Erbrechen, teilte die Stadt Salzburg in einer Aussendung mit. Gezielte Hygienemaßnahmen sind in Kraft. Zur Vorsicht werden vier Wahllokale (Sprengel 1403 bis 1406) für die Salzburger Landtagswahl am kommenden Sonntag in die nahe Naturwissenschaftliche Fakultät der Uni Salzburg verlegt.


Seit dem Auftreten der ersten Verdachtsfälle letzte Woche wurde der Speisesaal des Seniorenwohnhauses Hellbrunn vorsorglich gesperrt. Sämtliche Maßnahmen des Hygieneplans für städtische Seniorenwohnhäuser wurden umgesetzt.

Noroviren: Diese Maßnahmen sollen Bewohner schützen

Dazu zählen: Meldung ans Gesundheitsamt, Einsatz spezieller Mittel für Hände- und Flächendesinfektion und Aushänge zur Information von Bewohnern und Besuchern. Um die Gefahr weiterer Ansteckungen zu reduzieren, finden aktuell keine Veranstaltungen mit größeren Menschengruppen statt. Gegessen wird vorübergehend in den Zimmern.

Hellbrunn: Wahllokale siedeln in die NaWi um

Zum vorsorglichen Schutz der Wählerinnen und Wähler sowie der Wahlkommissionen bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag, 22. April 2018, wurden die Sprengelwahllokale 1403 bis 1406 in die Hörsäle 421 bis 424 der NaWi, Hellbrunner Straße 34, verlegt. Die Wahlberechtigten dieser Sprengel werden vom Einwohner- und Standesamt brieflich über die Änderung informiert und mit Plakaten darauf aufmerksam gemacht.

Was breiten sich Noroviren aus?

Gegen die Noroviren-Infektion gibt es bis dato keine Impfung. Eine Übertragung erfolgt ausschließlich über Tröpfchen- bzw. Schmierinfektion (Ausscheidungen, Erbrochenes) – nicht aber über die Luft. Vor allem bei wechselhaftem Wetter mit größeren Temperaturschwankungen steigt die Möglichkeit, dass sich Noroviren an Orten verbreiten, wo viele Menschen zusammenkommen.

Im Oktober 2015 hatten Noroviren schon einmal das SWH Hellbrunn heimgesucht.

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