Notperation an verunglücktem F1-Pilot Bianchi

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Bangen um französischen Formel-1-Piloten
Bangen um französischen Formel-1-Piloten
Formel-1-Pilot Jules Bianchi ist nach seinem schweren Unfall beim Grand Prix von Japan am Kopf operiert worden. Der Franzose zog sich beim 15. Saisonlauf am Sonntag in Suzuka schwere Kopfverletzungen zu. Das teilte der Internationale Automobilverband FIA einige Stunden nach dem Rennen mit.

Bianchi musste am Kopf notoperiert werden. “Der CT-Scan hat gezeigt, dass er eine ernste Kopfverletzung erlitten hat”, teilte der Weltautomobilverband FIA mit: “Anschließend wird er auf die Intensivstation verlegt und dort überwacht.” Wie ein Ferrari-Sprecher der “L’Equipe” gegen 22 Uhr Ortszeit bekanntgab, ist die Operation mittlerweile beendet. Bianchi atmet selbstständig.

Bianchis Vater Philippe sagte dem französischen Sender France 3, sein Sohn habe ein “Hämatom im Kopf”. Jules Bianchi war in der Dunlop-Kurve von der regennassen Strecke gerutscht und in der Auslaufzone ins Heck eines Bergungsfahrzeugs gekracht.

 

Bianchi wurde noch an der Unfallstelle versorgt. (c) EPA Bianchi wurde noch an der Unfallstelle versorgt. (c) EPA ©

Rennen nach Unfall abgebrochen

Das Fahrzeug war gerade damit beschäftigt gewesen, den ebenfalls in dieser Kurve von der Piste gerutschten Boliden des deutschen Sauber-Fahrers Adrian Sutil zu entfernen. Danach wurde Bianchi mit einem Krankenwagen in das nur wenige Kilometer von der Rennstrecke entfernte Krankenhaus gefahren.

Kurz nach dem schweren Unfall brach die Rennleitung den Grand Prix ab. WM-Leader Lewis Hamilton gewann das Rennen vor seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg.

 

Lauda: “Rennfahren bliebt gefährlich”

Die Formel 1 hat in den vergangenen Jahrzehnten die Sicherheitsstandards stark verbessert. Seit 1994, als der Brasilianer Ayrton Senna und der Österreicher Roland Ratzenberger am schwarzen Wochenende von Imola ums Leben kamen, ist kein Pilot mehr bei einem F1-Grand-Prix tödlich verunglückt.

“Wenn lange nichts passiert, dann gewöhnen sich die Leute daran. Und wenn dann wieder etwas passiert, dann sind alle überrascht. Aber Rennfahren ist und bleibt gefährlich”, meinte Österreichs dreifacher Formel-1-Weltmeister Niki Lauda, 1976 selbst Opfer eines schweren Unfalls.

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