Oberösterreichische Polizei sprengte Drogenring

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Die oberösterreichische Polizei hat einen Drogenring gesprengt, der Crystal Meth aus Tschechien importiert und gemeinsam mit anderen Suchtgifte verkauft hatte. Die beiden mutmaßlichen Haupttäter im Alter von 50 und 57 Jahren sitzen in der Justizanstalt, drei weitere Verdächtige wurden angezeigt. Die Ermittler forschten insgesamt 40 Abnehmer aus, teilte die Pressestelle der Polizei am Freitag mit.


Am 18. Juli endete für den 57-Jährigen eine Schmuggelfahrt kurz nach der Grenze. Bei der Kontrolle seines Fahrzeugs stellten die Beamten rund 30 Gramm Crystal Meth sicher. Wie sich herausstellte, hatte der Mann bei sechs Fahrten circa 100 Gramm des Suchtgifts nach Österreich geschafft. Die Fahnder fassten auch einen 37-jährigen Komplizen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung. Dieser hatte die Grenze gewissermaßen überwacht und mit den Drogen gedealt, berichtete der stellvertretende Bezirkspolizeikommandant von Rohrbach, Günther Hollin, im Gespräch mit der APA.

Am 7. August nahm die Polizei in einer groß angelegten Aktion drei weitere Verdächtige fest: Ein Ehepaar aus dem Bezirk Rohrbach soll seit mehreren Jahren verschiedene Drogen vertrieben und sich so den eigenen Konsum und den Lebensunterhalt finanziert haben. Die Ermittler konnten dem 50-Jährigen und seiner 30-jährigen Frau den Verkauf von etwa 50 Gramm Crystal Meth, rund 2,4 Kilo Cannabis sowie von LSD und Speed nachweisen. Schließlich klickten noch bei einem mutmaßlichen Dealer, einem 53-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land, die Handschellen.

Bei Hausdurchsuchungen entdeckte die Polizei drei Indoor-Zuchtanlagen mit 250 Cannabis-Pflanzen, 250 Gramm der Droge, geringe Mengen Speed und Chemikalien zur Herstellung von Cannabis-Öl. Wie eine Untersuchung des Bundeskriminalamts ergab, hatte das sichergestellte Crystal Meth einen Reinheitsgrad von 80 Prozent.

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