ÖFB-Cup: Anif schnupperte an Sensation gegen Sturm Graz

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Die Enttäuschung von Wallner, Altmanninger und Sommer (v.l.n.r.) war bei Anifs 1:2-Niederlage gegen Sturm Graz riesengroß.
Die Enttäuschung von Wallner, Altmanninger und Sommer (v.l.n.r.) war bei Anifs 1:2-Niederlage gegen Sturm Graz riesengroß. - © Krugfoto
Im Anifer “Spiel des Jahres” erfährt der Westliga-Meister am eigenen Leibe wie bitter Fußball sein kann. Nach einer Führung und einer sicher geglaubten Verlängerung macht Zulechner an alter Wirkungsstätte in der zweiten ÖFB-Cup-Runde mit einem Doppelpack das bittere Aus für Anif perfekt.




Die Anfangsphase gehört eindeutig Sturm Graz. Mit vereinten Kräften verhindert Anif einen frühen Gegentreffer. Mit einer stabilen Defensive und kampfbetonter Zweikampfführung treiben sie die Schwarz-Weißen fast zur Verzweiflung.

Sorda erzielt Anifer Führung

„Anif hat talentierte und schnelle Spieler, die in der Offensive gefährlich sind“, warnte Foda seine Truppe. Sturm rennt vergeblich an, doch das enttäuschende Sturmduo Phillpp Zulechner und Emeka Friday Eze konnten kein Kapital schlagen. Des Öfteren klärt entweder Keeper Josef Stadlbauer oder ein Anifer-Verteidiger in allerletzter Not. Einen traumhaften Angriff schloss Marco Hödl in der dritten Minute zum vermeintlichen 1:0 für ab – eine vermeintlich falsche Entscheidung von Schiedsrichter Werner Altmann. 180 Sekunden später konnte Christian Schulz Anif-Stürmer Hödl nur mit einem Foul stoppen. Fodas Vorahnung sollte sich während der Sturm und Drangphase der Gäste in der 19. Minute endgültig bewahrheiten. Einen Hödl-Freistoß köpfte Marinko Sorda zum umjubelten 1:0 ein.

Stadlbauer avanciert zum Graz-Schreck

Peter Zulj und Marvin Potzmann werden wohl von Anif-Goalie Stadlbauer schlecht träumen. Nachdem der eingewechselte Zulj zuerst einen Freistoß vergab, zeichnete sich der Schlussmann des Westligisten mit einer Fußabwehr erneut aus. Auch Zulechner scheitert im direkten Duell an dem 32-Jährigen – scheint als ob er sich in einen Rausch gespielt hat. “So eine Partie hatte ich noch nie erlebt. Einfach unglaublich”, erklärte Stadlbauer im S24-Gespräch. 

"Hexer, Fußballgott oder Pfundskerl" lauteten nur einige Bezeichnungen für den herausragenden Anif-Keeper Josef Stadlbauer. /Krugfoto “Hexer, Fußballgott oder Pfundskerl” lauteten nur einige Bezeichnungen auf der Tribüne für den herausragenden Anif-Keeper Josef Stadlbauer. /Krugfoto ©

Zulechner gleicht auf alter Wirkungsstätte aus

In der 78. Minute ist es Philipp Zulechner, der auf alter Wirkungsstätte zum Ausgleich trifft. Einen hohen Ball legt der eingewechselte und ebenso Ex-Grödiger Philipp Huspek ideal für Zulechner ab, der dem Keeper mit einem strammen Schuss ins linke Eck keine Chance ließ. Ganz bitter wurde es dann in der Nachspielzeit für die Anifer. Zulechner sorgt mit seinem zweiten Treffer für das K.o des Westliga-Meisters. Die Hofer-Elf hätte sich diesen aufgrund der aufreibenden Leistung sicherlich verdient. “Schlussendlich habt Sturm verdient gewonnen, vielleicht sogar besser, das es nicht in die Verlängerung ging. Mit den Kräften waren wir am Ende”, sagte Patrick Greil.

USK Anif – SK Sturm Graz 1:2 (1:0)

Tore: Sorda (19.), Zulechner (78., 93.)

Hier könnt ihr den LIVETICKER nochmals nachlesen.

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