ÖFB Cup: Red Bull Salzburg und SV Grödig im Viertelfinale

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ÖFB Cup: Red Bull Salzburg und SV Grödig im Viertelfinale
Titelverteidiger Red Bull Salzburg musste im ÖFB-Cup-Achtelfinale gegen FC Wacker Innsbruck erst in die Verlängerung, um schließlich mit einem 2:1-Sieg ins Viertelfinale aufzusteigen. Der SV Grödig setzte sich gegen St. Pölten durch und ist ebenso eine Runde weiter.

FC Wacker Innsbruck – Red Bull Salzburg   1:2 n.V. (0:0/0:0)
Tore: Bergmann (107.) bzw. Kevin Kampl (97.), Ante Roguljic (108.)
3.000 Zuschauer

Salzburg muss in die Verlängerung

Red Bull Salzburg hatte auf dem Weg ins Viertelfinale viel Mühe. Die Mozartstädter setzten sich im Achtelfinale auswärts gegen Wacker Innsbruck 2:1 nach Verlängerung durch. Nach 90 Minuten war es 0:0 gestanden.

In der Verlängerung trafen dann für die Salzburger Kevin Kampl (97.) und Ante Roguljic (108.), Wacker gelang durch Thomas Bergmann der zwischenzeitliche Ausgleich (107.). Zudem hatten die tapferen Tiroler mit zwei Stangentreffern Pech (34., 92.).

Der Tabellenführer der Bundesliga tat sich gegen den Siebenten der zweithöchsten Spielklasse von Anfang an schwer. Eine Pflichtübung wie in den ersten beiden Runden gegen Sollenau (10:1) und den Wiener Sportklub (12:1) war in weiter Ferne.

Tiroler Abwehrmauer hält

Die Tiroler mischten geschickt Abwehrbeton an und ließen Jonatan Soriano und Co. nicht ins Spiel kommen. Die Gäste fanden lange Zeit lediglich Halbchancen vor. Und Salzburg hatte sogar Glück, dass man bei einem der wenigen Innsbrucker Angriffsversuche nicht sogar in Rückstand geriet.

Eine verunglückte Kopfballabwehr von Stefan Ilsanker landete nämlich an der Innenstange des eigenen Tores (34.). Nach der Pause brachte Adi Hütter Kampl ins Spiel, um den Salzburg-Motor ins Laufen zu bringen. Doch das gelang nur phasenweise.

Kurz vor Schluss der regulären Spielzeit witterte plötzlich Wacker die Chance, Rene Renner wurde zunächst auf dem Weg zum 1:0 zu Unrecht wegen Abseits zurückgepfiffen (86.), dann verzog Renner aus aussichtsreicher Position (87.).

Red Bull Salzburg zittert

Auch die Verlängerung begann mit einem Wacker-Knalleffekt, Salzburg-Goalie Alexander Walke lenkte einen Schuss von Andreas Hölzl an die Stange (92.). In Minute 97 schien der Favorit erlöst. Nach Flanke von Marcel Sabitzer servierte Bergmann den Ball unglücklich Kampl, der zum 1:0 einschoss.

Doch Wacker kam zurück. Nach Solo von Armin Hamzic auf der linken Seite und klugem Querpass drückte Bergmann zum 1:1 ein (107.). Die Salzburger Antwort ließ nur wenige Sekunden warten. Zeljko Djokic verlor den Ball leichtsinnig gegen Benno Schmitz. Sabitzer flankte zur Mitte und Roguljic vollendete zum 2:1 (108.).

Der 18-jährige Roguljic war von Hütter nur aufgrund von einigen Verletzungen vom Liefering-Kader zu den Salzburger Profis befördert und in der 89. Minute eingewechselt worden. (APA)

SV Grödig im Viertelfinale

SKN St. Pölten – SV Scholz Grödig   0:1 (0:1)
Tore: Philipp Huspek (21.)
1.350 Zuschauer

Grödig gewann bei Erste-Liga-Club SKN St. Pölten und dessen Salzburger Trainer Michael Steiner mit 1:0. Das Cup-Abenteuer von St. Pölten ging diesmal bereits im Achtelfinale zu Ende. Der Vorjahresfinalist musste sich daheim SV Grödig 0:1 (0:1) geschlagen geben. Den Salzburgern gelang dank eines Treffers von Philipp Huspek in der 21. Minute der Aufstieg ins Viertelfinale.

Im Duell der Überraschungs-Europacupstarter erwischten die Gäste den besseren Start. Und der erste wirklich flüssig angetragene Angriff mündete in der Grödiger Führung: Nach einer Kurzpass-Stafette setzte Stefan Nutz Huspek in Szene und dieser versenkte den Ball mit einem satten Schuss vom rechten Strafraumeck im SKN-Gehäuse (21.).

Die heimischen SKN-“Wölfe” fanden in einer Partie von überschaubarem Niveau nun keine Antwort auf den Rückstand. In den letzten Minuten des ersten Durchgangs vergaben hingegen die Gäste durch Simon Handle (42.), Yordy Reyna (43.) und Sandro Djuric (45.) sogar drei große Möglichkeiten auf das 2:0. Nach der Pause lief die Partie ähnlich ab. Die beste Ausgleichschance der St. Pöltner vergab Gary Noel aus zwölf Metern (83.).

 

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