ÖFB-Teamchef Koller warnt vor Montenegro

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Koller sieht Mannschaft gereift
Koller sieht Mannschaft gereift
Einen Tag vor dem Fußball-EM-Qualifikationsspiel im Wiener Happel-Stadion gegen Montenegro hat Österreichs Teamchef Marcel Koller noch einmal vor den Qualitäten des Sonntag-Gegners gewarnt. Das Balkan-Team habe große Qualitäten in der Defensive und sei vorne immer für ein Tor gut, betonte der Schweizer.


Besonderen Respekt zeigte Koller vor Montenegros Angriffsduo Mirko Vucinic/Stevan Jovetic. “Das sind absolute Top-Spieler, die ein Match alleine entscheiden können. Sie sind eine echte Waffe für die Montenegriner.”

Der ÖFB-Nationaltrainer rechnet mit einem eher defensiv eingestellten Gegner – daran werde wohl auch das 0:0 der Montenegriner am Donnerstag in Liechtenstein nichts ändern, vermutete Koller. “Es sind erst zwei Spiele gespielt, da denke ich nicht, dass sie gleich alles auf eine Karte setzen und nach vorne stürmen werden. Ich würde das auch nicht machen. Sie werden wahrscheinlich versuchen, aus einer gesicherten Abwehr heraus Nadelstiche zu setzen.”

Die Balkan-Truppe sei fußballerisch deutlich über die moldawische Auswahl zu stellen und sei beim 0:0 in Vaduz nicht gerade vom Glück verfolgt gewesen, erzählte Koller. “Chancen waren für sie in diesem Match genügend vorhanden. Vielleicht reicht ja gegen uns schon eine Chance, deshalb müssen wir hellwach sein”, forderte der 53-Jährige.

Die Unsicherheiten des ÖFB-Teams bei Standard-Situationen in Chisinau bereiten Koller kein Unbehagen. “Da mache ich mir keine Sorgen. Ich weiß, dass wir gut dagegenhalten können.”

Wer für den gesperrten Marc Janko die Mittelstürmer-Position einnehmen wird, ließ der Teamchef einmal mehr offen. Die Entscheidung werde er wohl erst am Spieltag treffen. “Da werde ich auch mein Gefühl spielen lassen”, sagte Koller, der wieder auf Martin Hinteregger setzen kann. Der zuletzt an Knieproblemen laborierende Salzburg-Innenverteidiger sollte beim Abschlusstraining am Samstag wieder voll einsteigen können.

Kollers Kapitän Christian Fuchs ist auf einen harten Arbeitstag gegen Montenegro eingestellt. “Aber man spürt nach dem Sieg in Moldawien, dass unser Selbstvertrauen gewachsen ist. Dieses Match hat gezeigt, dass wir als Mannschaft gereift sind.”

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