Österreich auf 21. Platz im Standort-Ranking

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"Doing business" in Österreich
"Doing business" in Österreich
Österreich belegt im jährlich erstellten Standort-Ranking der Weltbank mit dem Titel “Doing Business” heuer den 21. Platz. In dem Bericht werden 189 Länder auf ihre Wirtschaftsfreundlichkeit hin bewertet. Singapur, Neuseeland und Hongkong finden sich auf den ersten drei Plätzen. In Europa sind Dänemark (4), Norwegen (6), Großbritannien (8) und Finnland (9) unter den ersten zehn.


Mit den Ergebnissen des Vorjahres ist die Rangliste nicht vergleichbar – die Weltbank hat sowohl ihre Bewertungsmethode geändert als auch die Daten des Vorjahres nachträglich korrigiert. Nach der neuen Methode hat Österreich zwei Plätze verloren, demnach wäre es im Vorjahr auf Platz 19 des Rankings gewesen. Tatsächlich hatte Österreich aber im vergangenen Jahr den 30. Platz belegt, womit sich der Wirtschaftsstandort Österreich im internationalen Vergleich theoretisch also verbessert hätte.

Laut dem “Doing business”-Report ist es in Österreich leichter geworden, Unternehmen zu gründen (Verbesserung um 12 Ränge), einen Stromanschluss zu bekommen und Eigentum zu registrieren (jeweils ein Rang). Rückschritte gab es beim Zugang zu Bankkrediten (minus 7), bei der Besteuerung (minus 4) und beim grenzüberschreitenden Handel (minus 1).

“Damit die Kreditvergabe wieder anspringt, brauchen die Banken auch wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen”, sagte dazu Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl. Derzeit gebe es am Kreditsektor neben höheren Sicherheitsanforderungen der Banken auch eine Nachfrageflaute. Damit die Banken bei einem Konjunkturaufschwung wieder leichter Kredite vergeben können, dürfe man sie nicht überbelasten, so Leitl in einer Presseaussendung.

Deutschland findet sich heuer auf dem 14. Rang, die USA auf Platz 7. Die weltweit führenden Volkswirtschaften schnitten jedoch nicht allzu gut ab. So landete China auf dem 90. Platz, Brasilien auf Platz 120 und Indien auf Rang 142. Die Länder, in denen besonders schlechte Bedingungen für Unternehmen herrschen, sind dem Bericht für 2015 zufolge Eritrea, Libyen und der Zentralafrikanischen Republik.

Fortschritte machte laut Ranking der Krisenstaat Griechenland, das von Platz 65 auf Platz 61 kam. Italien rutschte von Platz 52 auf Platz 56 ab, Slowenien um fünf Ränge auf den 51. Platz. Auf dem Balkan verbesserte sich Kroatien um zwei Plätze auf Rang 65, Serbien rutschte um 14 Plätze auf Rang 91 ab.

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