Österreich strebt für 2017 OSZE-Vorsitz an

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Faymann sieht Österreich als Vermittler
Faymann sieht Österreich als Vermittler
Österreich strebt im Jahr 2017 den Vorsitz in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) an. Das schreibt der “Kurier”. “Wir könnten dadurch unsere Rolle als neutraler Vermittler nochmals stärken”, so Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) gegenüber der Zeitung.


“Es liegt in der Tradition Österreichs und auch in der Tradition von Bruno Kreisky, dass Österreich ein geachteter und neutraler Vermittler ist”, betonte Faymann. Er habe über den möglichen OSZE-Vorsitz Österreichs auch mit dem amtierenden Vorsitzenden, dem Schweizer Bundespräsidenten Didier Burkhalter, beim asiatisch-europäischen Gipfel in Mailand gesprochen, so der “Kurier”. Burkhalter unterstütze Österreich, heiße es in Diplomatenkreisen.

Kommenden Dienstag könnte laut “Kurier” der Antrag auf den OSZE-Vorsitz im Ministerrat behandelt werden. Am 7. November könnten die OSZE-Botschafter in Wien über den österreichischen Antrag abstimmen und am 5. Dezember die OSZE-Außenminister den Beschluss formal zur Kenntnis nehmen. Zuletzt hatte Österreich im Jahr 2000 den OSZE-Vorsitz inne.

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