16. Februar 2012 10:10; Akt.: 18.03.2013 14:29

Österreicher kämpfen gegen den inneren Schweinehund

Sollte sein, wird zu wenig gemacht: Sport Sollte sein, wird zu wenig gemacht: Sport - © Bilderbox
Wer gewinnt, der innere Schweinehund oder das schlechte Gewissen, weil wir zu faul sind? Dazu veröffentlichte das Linzer market-Institut eine umfangreiche Studie.

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Generell bezeichnen sich 59 Prozent der Österreicher als aktive Menschen, die gerne etwas unternehmen und sich viel bewegen. Auf 36 Prozent trifft das weniger, auf fünf Prozent gar nicht zu. Dabei wähnen sich die Männer agiler als die Frauen, im Westen des Landes sind die Menschen deutlich rühriger als im Osten. Auch Höhergebildete gaben häufiger an, dass sie aktiv sind.

Mehr Schweinehund = viel schlechteres Gewissen

Ein schlechtes Gewissen drückt alle – egal ob viel in Bewegung oder bequem. An den Faulen nagt aber es stärker. 85 Prozent von ihnen kennen es, aber nur 63 Prozent derer, die sich als “aktiv” bezeichnen.

Keine Bewegung und kein Sport sind die häufigsten Gründe für Gewissensbisse. 49 Prozent quälen sich damit, 61 Prozent der “Faulen”, aber auch 38 Prozent der an sich sportlichen Befragten besiegen diesen inneren Schweinehund nicht. Selbst wenn ihnen das nur manchmal nicht gelingt, gehen die Sportler mit sich ins Gericht: 54 Prozent stört es, wenn sie nicht regelmäßig ins Training gehen oder dieses immer wieder ausfallen lassen. Von den ohnehin Inaktiven tangiert das nur 36 Prozent.

Die süße Versuchung nagt

Allgemein zu viel oder zu viel Süßes gegessen zu haben plagt jeweils 44 Prozent der Befragten, wobei die Nascherei Frauen (52 Prozent) mehr zu schaffen machen als Männern (35 Prozent). Auch Unter-30-Jährigen macht die süße Lust öfter ein schlechtes Gewissen als Älteren. 60 Prozent der Jüngeren, aber nur 31 Prozent der Über-50-Jährigen reut der Genuss im Nachhinein.

Krankheiten ignorieren und trotzdem arbeiten oder etwas zu tun, das der Gesundheit schadet, macht 35 Prozent zu schaffen. Vor allem die Unter-30-Jährigen (43 Prozent) kennen dieses Problem.

Für die Studie wurden 505 Österreicher, repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren, von 17. bis 19. Jänner 2012 befragt. Und das zur Freude des inneren Schweinehund online.



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