Österreichische Forscher mit ASCINA-Awards geehrt

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Die drei in den USA tätigen österreichischen Forscher Sonja Schmid, Mariella Gruber-Filbin und Simon Gröblacher wurden Samstagabend in Boston (US-Bundesstaat Massachusetts) mit den ASCINA-Awards 2014 ausgezeichnet. Die Preise werden vom Wissenschaftsministerium und dem Netzwerk “Austrian Scientists and Scholars in North America” (ASCINA) für exzellente wissenschaftliche Arbeiten vergeben.


Die Einreichungen wurden von einer vom Wissenschaftsfonds FWF beschickten Fachjury begutachtet. Vergeben werden die Preise in zwei Kategorien für Nachwuchs- (Young Scientist) und bereits etablierte Wissenschafter (Young Principal Investigator). “Mit diesen Preisen würdigen wir die exzellente Arbeit österreichischer Wissenschafter im Ausland”, erklärte Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) in einer Aussendung. Die Preisträger hätten den Grundstein ihrer internationalen Karriere in Österreich gelegt und seien damit auch wichtige Botschafter des Landes und seines Hochschulsystems.

In der mit 10.000 Euro dotierten Kategorie “Young Principal Investigator” wurde Sonja Schmid, Assistant Professor an der Virginia Polytechnic Institute and State University (VirginiaTech), für ihr demnächst im Wissenschaftsverlag MIT Press erscheinendes Buch “The Pre-Chernobyl History of the Soviet Nuclear Industry” ausgezeichnet. Die an der Uni Wien und der Cornell University ausgebildete Wissenschafterin forscht seit sechs Jahren am Department of Science and Technology in Society des nahe Washington DC gelegenen VirginiaTech in den Schwerpunkten Forschungs- und Technologiepolitik, Risikoanalysen, Energiepolitik sowie Weitergabe und Verbreitung von nuklearem Material.

In der Kategorie “Young Scientist” wurden Mariella Gruber-Filbin und Simon Gröblacher ausgezeichnet, sie erhalten jeweils 7.500 Euro. Gruber-Filbin arbeitet als Post-Doc am Dana-Farber Cancer Institute in Boston. Ausgezeichnet wird die 2004 an der Medizinischen Universität Graz sub auspiciis praesidentis promovierte Medizinerin für eine im Fachjournal “Nature Medicine” veröffentlichte Arbeit über Hirntumore vom Typ des Glioblastoms, in der sie zwei mögliche Angriffsziele gegen die bösartigen Zellen vorschlägt.

Simon Gröblacher, der bis August als Post-Doc am California Institute of Technology (Caltech) gearbeitet hat, wird für seine in “Nature” veröffentlichte Arbeit über “squeezed light” ausgezeichnet, die neue Möglichkeiten für präzise optische Messungen eröffnet. Der Physik-Absolvent der Uni Wien beginnt im November als Assistenzprofessor an der Universität Delft (Niederlande).

Die Verleihung fand Samstag Abend im Anschluss an den “Austrian Research and Innovation Talk 2014 ” statt. Diese jährlich stattfindende Konferenz für in Nordamerika tätige österreichische Wissenschafter wird vom Infrastruktur- und dem Wissenschaftsministerium sowie dem Office of Science and Technology (OST) an der österreichischen Botschaft in Washington DC organisiert. In dem Verein ASCINA haben sich rund 1.500 österreichische Forscher zusammengeschlossen, die derzeit in den USA und Kanada tätig sind bzw. waren.

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