Baby-Boom hält in Salzburg weiter an

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In Salzburg gibt es zum sechsten Mal in Folge einen Zuwachs bei den Geburten.
In Salzburg gibt es zum sechsten Mal in Folge einen Zuwachs bei den Geburten. - © Franz Neumayr
2017 erblickten in Salzburg 5.846 Kinder das Licht der Welt: “Ein Plus von 193 Neugeborenen und damit 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr”, wie Gernot Filipp von der Salzburger Landesstatistik weiß. Setzt sich dieser Trend fort, könnte die Marke von 6.000 Geburten heuer fallen – zum ersten Mal seit 20 Jahren. In Österreich lebten mit 1. Jänner 2018 insgesamt 8.822.267 Menschen. Das entspricht einem leichten Zuwachs.

Damit gibt es in Salzburg bereits zum sechsten Mal in Folge einen Zuwachs bei den Geburten. Zuletzt kamen 1997 mehr Kinder zur Welt als 2017. Nahezu ident ist der Anstieg bei den Sterbefällen. 4.677 Salzburger sind im Jahr 2017 verstorben, um 187 Personen beziehungsweise 4,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Daraus ergibt sich eine Geburtenbilanz von plus 1.169 Personen.

So viele Menschen leben in Salzburg

552.579 Menschen lebten Anfang 2018 im Land Salzburg, um 0,6 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Der Anteil der unter 20-Jährigen ist von 20,1 auf 20,0 Prozent gesunken, der Seniorenanteil (65 Jahre und älter) dagegen von 18,2 auf 18,5 Prozent gestiegen. Das Durchschnittsalter der Salzburger Bevölkerung beträgt nun 42,4 Jahre. Der Anteil der Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft ist von 16,2 auf 16,7 Prozent gewachsen.

Leichter Bevölkerungsanstieg in Österreich

Rund 90 Prozent des gesamten Bevölkerungsanstiegs war auf die Netto-Zuwanderung aus dem Ausland in Höhe von 44.630 Personen zurückzuführen. Aber auch die positive Geburtenbilanz (plus 4.363 Personen) trug zum Wachstum bei, hieß es in einer Aussendung von Statistik Austria. 2017 wurden 87.633 Kinder geboren, 42 weniger als im Vorjahr. Im gleichen Zeitraum wurden insgesamt 83.270 Sterbefälle verzeichnet, um 2.601 mehr als im Jahr davor. Obwohl die Geburtenzahl 2017 nahezu unverändert blieb (minus 0,05 Prozent) und die Zahl der Sterbefälle um 3,2 Prozent anstieg, war die Geburtenbilanz mit plus 4.363 erneut deutlich positiv (2016: plus 7.006).

Bevšlkerungsbewegung in …sterreich - Korrektur

Mehr Frauen als Männer

Am 1. Jänner 2018 lebten in Österreich 4.338.518 Männer und 4.483.749 Frauen. 1.719.499 Personen waren Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren (19,5 Prozent der Gesamtbevölkerung), 5.455.776 Menschen (61,8 Prozent) waren im Haupterwerbsalter von 20 bis unter 65 Jahren und 1.646.992 Personen (18,7 Prozent) waren 65 Jahre oder älter. Verglichen mit dem 1. Jänner 2017 erhöhte sich die Zahl der Männer um 26.077 und jene der Frauen um 23.325. Die Zahl der unter 20-Jährigen stieg um 1.774 Personen, jene der 20- bis 64-Jährigen um 26.153, und die Zahl der Menschen im Pensionsalter erhöhte sich um 21.475 Personen.

Insgesamt 1.019 Menschen (147 Männer und 872 Frauen) waren mit 1. Jänner 2018 mindestens 100 Jahre alt. Damit reduzierte sich die Zahl der 100- und Mehrjährigen gegenüber dem Vorjahr um 129 Personen. Dieser Rückgang ergibt sich vor allem als Folge niedriger Geburtenzahlen vor 100 Jahren während des Ersten Weltkrieges und deutet nicht auf einen Rückgang der Lebenserwartung hin. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung lag zu Jahresbeginn 2018 bei 42,6 Jahren und somit geringfügig über dem Vergleichswert des Vorjahres.

(APA/S24)

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