Oilers Salzburg wollen in Kärnten hoch hinaus

Rene Tödling und Co. greifen wieder an.
Rene Tödling und Co. greifen wieder an. - © Krugfoto/Archiv
Weil die NAHL nach der vergangenen Saison aufgelöst wurden, starten die Salzburg Oilers heuer eine Liga tiefer, in der Kärntner Liga. Dennoch hat der Traditionsverein  hohe Ziele.




Die EC Oilers Salzburg haben turbulente Monate hinter sich. Nachdem die NAHL aufgelöst wurde, mussten sich die Salzburger eine neuen Liga suchen. Diese haben sie nun in Kärnten gefunden. Statt Kapfenberg und Kitzbühel, heißen die Gegner in der kommenden Saison Velden oder Klagenfurt. Zum Auftakt wartet am Samstag auswärts der SV Spittal. „Ich kenne die Gegner noch zu wenig, um viel darüber zu sagen. Natürlich möchten wir aber mit einem Sieg starten“, freut sich Teammanager Andreas Ban auf den Saisonstart.

„Beste Alternative“

Generell begeben sich die Oilers in dieser Saison auf Neuland. Ban schätzt die Kärntner Liga zwar nicht ganz so stark ein wie die NAHL, für die Salzburger war sie sowohl aus sportlicher, als auch aus wirtschaftlicher Sicht am Ende aber die beste Alternative. „Eine Teilnahme in Tirol hätte noch weitere Fahrtwege in Anspruch genommen, Oberösterreich war sportlich weniger interessant“, begründet Ban die Entscheidung, nach Kärnten zu wechseln. Dort besteht seit Jahren eine ausgeglichene Meisterschaft. Insgesamt nehmen zehn Mannschaften aus Kärnten, Tirol, Südtirol und nun eben Salzburg teil. „Für uns ist diese Liga auf jeden Fall attraktiv, zudem haben wir hier gute Chancen vorne mitzuspielen“, ist Ban zuversichtlich und fügt an: “Einen Playoff-Platz traue ich uns auf jeden Fall zu. Unser Ziel sollte das Halbfinale sein“.

Mannschaft fast unverändert

Dass in der Kärntner Liga keine ausländischen Spieler spielen dürfen, ist für die Oilers kein Problem. Bislang musste nur Mike Johnstone aufgrund dieser Regel den Verein verlassen. Er wechselte zu Inzell. Ansonsten ist die Mannschaft bis auf wenige Wechsel zusammengeblieben: „Wir können auch heuer wieder auf einen bewährten Stamm zurückgreifen und möchten zusätzlich unseren Nachwuchs an die erste Mannschaft heranführen“, hofft Ban. Trainer Jiri Lupomesky steht ein Kader von 18 Feldspielern und vier Torhütern zur Verfügung. In der Vorbereitung gab es zwei klare Siege gegen Inzell und Berchtesgaden.

Dichter Spielkalender

Weil in der Kärntner Liga zumeist am Wochenende gespielt wird, lässt sich für die Spieler Hobby und Beruf gut verknüpfen. Außerdem sind auch die Fahrtwege im Vergleich zur NAHL tragbar. „Bei der Spielkalender-Planung mussten wir zwar gewisse Kompromisse eingehen. Im Vergleich zum letzten Jahr ist es von den Fahrtwegen her aber sogar besser“, rechnet Ban in dieser Saison sogar mit etwas weniger organisatorischem Aufwand. Was allerdings Kopfzerbrechen bereitet, sind die finanziellen Mittel. Das Land Salzburg hat seine Fördermittel gekürzt, die kommende Saison ist mit einem Budget von ca. 25.000 Euro aber gesichert. „Wir haben den Vorteil, dass wir in den letzten Jahren wirtschaftlich gut gearbeitet haben, deshalb steht einer erfolgreichen Saison nichts im Wege“, so Ban abschließend.

 

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