Oktoberfest: Das sind die lustigsten Fundstücke 2016

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Auch dieses Jahr verloren die Wiesn-Besucher wieder jede Menge kurioser Gegenstände.
Auch dieses Jahr verloren die Wiesn-Besucher wieder jede Menge kurioser Gegenstände. - © AFP/Christof Stache/Archiv
Jedes Jahr verlieren Gäste am Oktoberfest in München jede Menge persönlicher Gegenstände. Dabei sind mitunter auch kuriose Fundsachen dabei, wie etwa Heuschrecken oder Autokennzeichen, die dann im Wiesn Fundbüro auftauchen.

“Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen…” schallte es auch dieses Jahr wieder durch die Bierzelte auf dem Münchner Oktoberfest. Und wer da zu heftig mitschunkelt, dem fällt auch gerne mal sein Hab und Gut unbemerkt aus der Tasche. 2.915 Fundsachen haben sich dieses Jahr wieder in den 17 Tagen im Wiesn-Fundbüro angesammelt. Und da finden sich neben Geldbeuteln und Handys auch Kuriosa wie lebende Heuschrecken oder Autokennzeichen.

wiesn1 Die kuriosesten Fundstücke der diesjährigen Wiesn. /Stylight.at ©

Die lustigsten Fundstücke 2016

Ganze 680 kleidungstücke wurden dieses jahr verloren, unter anderem eine Lederhose in Kindergröße. Unter all den Gegenständen, die ihren Weg in die Obhut des Fundbüros gefunden haben, waren dieses Jahr beispielsweise 660 Geldbeutel und 580 Ausweise. Wer etwas verloren hat, kann es sich natürlich gerne holen, problematisch wird es allerdings, sobald eine Sprachbarriere eine Verständigung unmöglich macht.

“I lost my Oide!”

So zeterte ein aufgebrachter Bayer “I lost my Oide!” und selbst der beherzteste Fundbüro-Mitarbeiter konnte mit diesem Bayrisch-Englischen Mix erst einmal nichts anfangen. Bis zum 31. Januar kann man seine verlorenen Gegenstände noch abholen – dem bayrischen Herren sei jedoch gewünscht, dass er seine Herzdame aber schon viel früher wieder in die Arme schließen darf.

wiesn2 2.915 Fundsachen haben sich während dem Oktoberfest angesammelt. /Stylight.at ©

Kennzeichen auf Oktoberfest verloren

„Don’t drink and drive“ – das dachte sich wohl auch der Autobesitzer, dessen Kennzeichen im Fundbüro abgegeben wurde. Manche Menschen müssen sich ja bekanntlich selbst disziplinieren. Vielleicht wollte er sich aber auch einfach nur das Knöllchen für den Parkplatz sparen. Um die Auslösegebühr im Fundbüro kommt er jedenfalls nicht herum! Auch zwischen Hendl-Wettessen und Maßkrugstemmen darf die Gesundheit nicht zu kurz kommen. Das dachte sich wohl zumindest der Besitzer eines später verlorengegangenen Blutdruckmessgeräts.

Krankschreibung für den Zeitraum der Wiesn

Dreistigkeit siegt! Zumindest dieses Jahr bei den kuriosesten Wiesn Fundstücken. Gefunden wurde eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den exakten Zeitraum der Wiesn. Na hoffentlich hat es sich dabei nur um eine Kopie gehandelt, die den Wiesn-Begleitern schadenfroh unter die Nase gehalten werden konnte.

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