Olympia: Svindal und Jansrud sorgen für Norwegen-Doppelsieg in der Abfahrt

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Svindal legte die beste Olympia-Abfahrt hin.
Svindal legte die beste Olympia-Abfahrt hin. - © Associated Press
Aksel Lund Svindal ist nun auch Olympiasieger in der Abfahrt. Der Super-G-Goldene von 2010 triumphierte als erster Norweger in der Königsdisziplin der alpinen Skifahrer bei Olympischen Spielen am Donnerstag in Jeongseon in 1:40:25 Minuten vor seinem Landsmann Kjetil Jansrud (+0,12) und dem amtierenden Weltmeister aus der Schweiz, Beat Feuz (0,18).

Die vier Österreicher avancierten bei perfekten äußeren Bedingungen nur zu Nebendarstellern. Vincent Kriechmayr fuhr 0,94 Sekunden hinter Svindal als bester Österreicher auf Rang sieben. Der Olympiadebütant lag rund eine Dreiviertel Sekunde hinter Bronze. Der angeschlagene Titelverteidiger Matthias Mayer (1,21) als Neunter sowie Max Franz (1,50) und Hannes Reichelt (1,51) auf den Rängen elf und zwölf hatten mit der Medaillenentscheidung ebenfalls nichts zu tun. Das Quartett hat bereits am Freitag am Freitag im Super-G die Chance zur Revanche.

Historisches Gold für Svindal

Ex-Weltmeister Svindal sorgte für den ersten norwegischen Abfahrtserfolg in der Olympiageschichte. “Ein Doppelsieg, das ist ein Riesentag für uns, das ist richtig schön”, jubelte der 35-jährige nach seinem zweiten Olympia-Titel nach dem Super-G-Erfolg 2010. Vor acht Jahren war Svindal in der Abfahrt noch knapp an Gold vorbeigeschrammt.

Norwegen dominiert Abfahrt

Jansrud durfte sich über seine zweite Abfahrtsmedaille nach Bronze 2014 freuen. “Man muss super zufrieden sein mit Silber. Für Aksel und mich ist das ein tolles Erlebnis, wir sind stark skigefahren, glaube ich”, meinte der Silbermedaillengewinner. Der nach drei Weltcupsaisonsiegen als Topfavorit gestartete Feuz holte sich ein Jahr nach seinem WM-Titel sein erstes Olympia-Edelmetall. “Auf eine Art ist es sicher ärgerlich mit 18 Hunderstsel, aber es zählen die Medaillen, auf dem Podest zu stehen, ist auch etwas Unglaubliches”, sagte der Schweizer.

Revanche im Super-G?

Kriechmayr sprach dagegen von einem bitteren Ergebnis. “Natürlich wollte ich um eine Medaille kämpfen, es ist mir nicht gelungen, schade, dass es den Kollegen auch nicht gelungen ist. Es war nicht gut genug, gratuliere an Aksel”, sagte der Oberösterreicher, zwischen dem und die Medaillenränge sich Dominik Paris (ITA), Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen (GER) und Peter Fill (ITA) gesetzt hatten. Er sei ganz gut gefahren, im Ziel aber “fast ein bisschen erschrocken”, so Kriechmayr. Nun gelte es im Super-G zurückzuschlagen. “Natürlich ist das jetzt bitter, aber morgen ist eine neue Chance für uns.”

(APA)

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