Olympiahoffnung Edines Kurtovic wirft das Handtuch

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Am Ende fehlte Kurtovic die Motivation.
Am Ende fehlte Kurtovic die Motivation. - © Krugfoto/Archiv
Die Salzburger Taekwondo-Kämpferin Edines Kurtovic hat überraschend ihre Karriere beendet. Verletzungssorgen und Motivationsprobleme führten zu der Entscheidung der Oberndorfer Olympiahoffnung.

Die Oberndorferin galt als aussichtsreiche Kandidatin für die Olympischen Spiele in Rio 2016 und stand vor einer vielversprechenden Zukunft. Mit nur 22 Jahren setzte Kurtovic überraschend früh einen Schlussstrich unter ihre erfolgreiche Karriere.

Motivation ging verloren

Hauptgrund für ihre Entscheidung waren gesundheitliche Probleme, die sie seit ihrer Kreuzbandverletzung bei den US Open in Las Vegas im Februar plagten. Seitdem hatte sie keine Kampf mehr bestritten. Außerdem schlug sie sich zuletzt mit Motivationsproblemen herum.

Bei ihrem Heimatverein Taekwondo Oberndorf hatte man dennoch bis zuletzt gehofft, sie doch noch zum weitermachen überreden zu können. „Die Entscheidung hat sich schon in den letzten Monaten abgezeichnet. Ihre Motivation war nach der Verletzung ziemlich am Ende“, bedauert Obmann Sudhir Batra den Entschluss seiner Ausnahmeathletin , “aber vielleicht überlegt sie es sich ja noch einmal”.

Bereits im Alter von 17 Jahren musste das Nachwuchstalent für ein Jahr wegen eines Kreuzbandrisses aussetzen. Schon damals setzten sich Gedanken ans Aufhören im Kopf der 22-Jährigen fest, aber schlussendlich führte sie der Weg doch wieder zum Taekwondo zurück.

Vielversprechende Karriere

Seit 2008 konnte die Oberndorferin viele Erfolge auf internationaler Ebene erzielen. Ihre größten Erfolge waren die Silbermedaillen bei der Junioren-Europameisterschaft und der Militär-Weltmeisterschaft 2012. Außerdem holte sie zahlreiche Siege, u.a. bei den Croatian Open, den Paris Open und den Russian Open.

Dank ihrer Erfolge stand sie auch als einzige Salzburgerin im “Team Rio”, das vom Österreichischen Olympischen Komitee gefördert wird. Die Qualifikation für die Olympischen Spiele in London 2012 verpasste sie leider. Noch bis Ende November muss die Heeressportlerin das Bundesheer verlassen.

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