OMV-Streit heizt Medienspekulationen weiter an

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Wirbel in dem Mineralölkonzern
Wirbel in dem Mineralölkonzern
Es ist nicht gerade die beste Presse, den die Staatsholding ÖIAG und ihre wichtigste Beteiligung, der Öl- und Gasriese OMV, dieser Tage wieder einmal in den Artikeln der heimischen Tageszeitungen genießen. Grund ist eine Schlammschlacht rund um einen neuen Vorstandschef für die OMV. Bis zur Aufsichtsratssitzung am Dienstag wird jedenfalls weiter auf Hochdruck an einer Vorentscheidung gefeilt.


Aufsichtsratschef der OMV ist ÖIAG-Alleinvorstand Rudolf Kemler. Aus der Staatsholding wird in Sachen des Personalstreits auf das Aufsichtsgremium der OMV verwiesen, der für die Entscheidung zuständig sei.

“Kurier” und “Presse” schreiben, dass ein wahrscheinlicher – zumindest interimistischer – Nachfolger für den unfreiwillig vorzeitig abtretenden Noch-Chef Gerhard Roiss nun der Brite David C. Davies sein könnte, der seit 2002 im OMV-Vorstand sitzt. Dieser sei auch bei den Arbeitnehmervertretern geschätzt, genieße nicht nur einen fachlich guten Ruf, so “Die Presse”. Post-Chef Georg Pölzl sei aus dem Rennen um den Chefsessel bei der OMV, da der Roiss-Nachfolger aus dem Konzern kommen solle.

Im Personalringelspiel wird aber auch wieder Jaap Huijskes genannt, der das Karussell mitauslöste, als er im September ankündigte, den OMV-Vorstand 2016 vorzeitig zu verlassen – wenn Roiss nun gehe könnte Huijskes doch bleiben, laute eines der beiden Szenarien, so die “Presse”. Neben Roiss soll auch Hans-Peter Floren, der fürs Gas-Geschäft zuständig ist, den OMV-Vorstand verlassen, berichteten mehrere Medien.

Auch dass ÖIAG-Chef Kemler selbst frühzeitig abgelöst werden könnte wurde zuletzt medial verstärkt kolportiert. Sein Vertrag läuft zwar bis 2017, aber nur, wenn er bis Ende Oktober nicht gekündigt wird, berichtete die “Wiener Zeitung”. Die ÖIAG selbst soll laut Regierungsprogramm reformiert werden und ein entsprechendes Gesetz Anfang kommenden Jahres beschlossen werden. Selbiges war allerdings schon genau vor einem Jahr für Anfang 2014 angekündigt worden.

Das Verhandlungsteam der Regierung stehe jedenfalls, so die “Wiener Zeitung” weiter. Es werde kommende Woche bekannt gegeben. Es handle sich jeweils um vier Vertreter von SPÖ und ÖVP, darunter auch Experten, so das Blatt.

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