Paddler fängt Riesentintenfisch in Südafrika

Riesenkalmare bekommt man äußerst selten zu Gesicht. (Archivbild)
Riesenkalmare bekommt man äußerst selten zu Gesicht. (Archivbild) - © dpa/Royal Society/A9999 Db Royal Society
Der Paddler James Taylor erlebte vor der Küste Südafrikas eine ungewöhnliche Begnung mit einem Meeresbewohner. Als er mit seinem Stand-Up-Paddle unterwegs war, bemerkte er plötzlich einen Riesentintenfisch unter sich. Was anschließend mit dem Tier machte, sorgt für Kritik in den sozialen Medien. 

Die Tiere halten sich normalerweise nicht so nahe an der Wasseroberfläche auf. Ihr Lebensraum ist die Tiefsee. Videoaufnahmen sind deshalb äußerst selten. Das Video, dass Taylor beim Fangen des Riesenkalmars zeigt, hat deshalb für einiges an Aufregung gesorgt, berichtet travelbook.de.

Riesenkalmare für Menschen harmlos

Viele Mythen ranken sich um die Riesenkalmare. Da man sie so selten zu Gesicht bekommt, werden sie in Geschichten und Erzählungen oft als zehnarmige Monster beschrieben, als Schrecken auf hoher See. Für den Menschen sind die Tiere harmlos, ihre größten Feinde sind vermutlich die Pottwale. Forscher gehen davon aus, dass Pottwale jedes Jahr bis zu 131 Millionen Riesenkalmare pro Jahr fressen. Für dieses Tier war wohl der Mensch der größere Feind.

James Taylor war mit seinen Freunden paddeln. Als sie den Riesenkalmar sehen, stellen sie fest, dass er wohl verletzt sein muss. Taylor beschließt nach Hause zu fahren, ein Seil zu holen und das Tier zu fangen, wie er auf Facebook schreibt.

Das Tier sei schwer verletzt gewesen und hätte sich auch nicht wirklich gegen die Gefangennahme gewehrt. Deshalb hätten sie es an den Strand gebracht und dort “von seinem Leiden erlöst”. Außerdem hätten sie das lokale Aquarium verständigt, dort konnte man das Tier aber nicht abholen. Die Gruppe beschloss, das Tier zu sezieren und Fotos davon an das Aquarium zu schicken, ein Forscher hätte sich darüber bereits sehr gefreut. Immerhin seien bisher nur fünf Riesenkalmare an die südafrikanische Küste geschwemmt worden, erklärt Taylor weiter.

Kritik und Lob für die Aktion

Während auf Facebook die meisten Nutzer gratulieren und vorschlagen, den Tintenfisch zu essen, sorgt das Video auf Instagram für Kritik. Dass die Gruppe beschloss, das Tier zu töten gefällt vielen Usern nicht. Sie schreiben etwa, warum sie das Tier nicht einfach in Ruhe gelassen haben. Ein Nutzer schlägt vor, sich vom Wasser fernzuhalten, wenn man keinen Respekt für Meerestiere habe. Andere sehen es als Beweis dafür, dass die Menschen widerliche Kreaturen sind.

Taylor verteidigt das Vorgehen mit der Begründung, dass der Riesentintenfisch so und so gestorben wäre.

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