Papst eröffnete Synode zur Familienpastoral

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Papst Franziskus diskutiert mit 191 Bischöfen
Papst Franziskus diskutiert mit 191 Bischöfen
Papst Franziskus hat mit einem Festgottesdienst im Petersdom am Sonntag das zweiwöchige Bischofstreffen zur Lehre der katholischen Kirche zu Familie und Sexualität eröffnet. Bei strahlender Sonne strömten tausende Pilger zur Messe, mit der die Sondersynode zur Familienpastoral offiziell beginnt. Bei der Zeremonie waren auch die Geistlichen anwesend, die an den Beratungen im Vatikan teilnehmen.


Insgesamt 191 Bischöfe aus aller Welt diskutieren bei der Synode hinter verschlossenen Türen über ein Arbeitspapier, in dem eine Kluft zwischen der Lebenswirklichkeit vieler Menschen und den Regeln der katholischen Kirche festgestellt wird. Sie werden von Laien beraten. Entscheidungen werden von dem vom Papst einberufenen Treffen nicht erwartet. Österreich wird durch den Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn vertreten.

Die eigentliche Arbeit der Synode beginnt am Montag. Die Beratungen finden hinter verschlossen Türen statt, die Öffentlichkeit soll aber täglich über den Verlauf informiert werden. Beschlüsse sind von dem Treffen nicht zu erwarten. In die Arbeiten der Synodenväter fließen die Ergebnisse des Vatikan-Fragebogens zum Thema Familie ein, der über die nationalen Bischofskonferenzen im Vorfeld der Synode verbreitet wurde. Bei der Familiensynode geht es unter anderem um Themen wie Scheidung, Abtreibung oder die Homo-Ehe.

Bis zum 19. Oktober laufen die Beratungen darüber, wie die katholische Kirche auf die Kluft zwischen der Lebenswirklichkeit vieler Katholiken und der offiziellen Lehre reagieren soll. Zugleich geht es um eine bessere Unterstützung von Familien etwa angesichts von Migration und Gewalt.

Am Vorabend der Familiensynode hat Papst Franziskus die versammelten Bischöfe aus aller Welt unmissverständlich zu Reformen aufgerufen. “Die Bischöfe müssten mit Gott den “Schrei des Volkes” hören, sagte Franziskus am Samstag bei einem Abendgebet vor Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz. Er forderte eine “aufrechte, offene und brüderliche” Debatte. Franziskus äußerte die Hoffnung, dass die Weltbischofssynode eine “gottgewollte Gelegenheit” sei, um die “Kirche und Gesellschaft zu erneuern”.

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