Paracelsusbad: FPÖ und NEOS gehen auf Schaden los

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2016 sollen beim alten Paracelsusbad die Bagger auffahren.
2016 sollen beim alten Paracelsusbad die Bagger auffahren. - © Neumayr
Der Salzburger Gemeinderat beschäftigte sich am Mittwoch mit dem geplanten Bau des Paracelsusbades und der Entmachtung von Barbara Unterkofler. Dabei gab’s wüste Worte gegen Bürgermeister Heinz Schaden.

Die Saga rund um das Paracelsusbad und die Entmachtung von Barbara Unterkofler (NEOS) waren am Mittwoch Thema bei einer Sitzung im Salzburger Gemeinderat. Einen Tag nachdem der Starttermin der Bauarbeiten offiziell verkündet wurden, schlugen sich die ÖVP und die Bürgerliste dabei auf die Seite von Heinz Schaden und seiner SPÖ. Umso lauter wetterten dafür die FPÖ und die NEOS gegen den Bürgermeister.

Paracelsusbad: Bademeister Schaden

Bissigen Humor bewies dabei die FPÖ. Klubchef Andreas Schöppl schenkte Schaden einen roten Schwimmreifen „Unser Herr Bürgermeister wird jetzt wohl auch zum Bademeister. Unsere Stadtregierung geht mittlerweile im Bad unter und einigen steht das Wasser schon längst bis zum Hals“, sagte er laut ORF zum Thema.

„Macht erhalten und verwalten“

Auch die NEOS wetterten gegen Heinz Schaden. „Sie machen uns zu unfreiwilligen Zeugen eines Lehrstückes, das den Titel trägt ‚Macht erhalten und verwalten‘“, so Klubobmann Christoph Starzer. „Sie führen uns vor Augen, dass diese Macht am besten nur mit Menschen geteilt wird, die willfährige Erfüllungsgehilfen sind, bei dem, was Ihnen wichtig ist.“

Die SPÖ mahnte schließlich noch, die Diskussion zu beenden und, sinngemäß, sich wieder produktiv in die Regierungsarbeit einzubringen.

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