Paris-Angriff: Nach Anschlag Gesuchter stellte sich in Belgien

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Die Polizei ist im Dauereinsatz.
Die Polizei ist im Dauereinsatz. - © APA/AFP
Ein von den belgischen Behörden gesuchter Mann hat nach ersten Erkenntnissen der Ermittler keine Verbindung zu dem mutmaßlichen Anschlag auf Polizisten in Paris. Der Mann stellte sich der Polizei in Antwerpen. “Nach derzeitigem Stand gibt es keine Verbindung. Aber die Ermittlungen laufen natürlich weiter”, sagte ein Sprecher der belgischen Staatsanwaltschaft am Freitag der dpa.


Er sei wegen einer anderen Sache gesucht worden. “Mehr kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Es gibt keine Verbindung.” Der Sprecher des französischen Innenministeriums hatte zuvor im französischen Radiosender Europe 1 gesagt, dass die Belgier den Franzosen am Vortag eine Suchmeldung nach dem Mann übermittelt hätten. “Ist er aus der Nähe oder aus der Ferne mit dem verknüpft, was auf den Champs-Elysees passiert ist? Ich kann es nicht sagen und es ist in jedem Fall zu früh, das zu sagen”, sagte der Ministeriumssprecher. Nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP gab es den Verdacht, dass der Mann nach Frankreich fahren wollte.

Der Anwalt des Verdächtigen wurde von der belgischen Zeitung “Het Laatste Nieuws” mit den Worten zitiert: “Ich war heute Nacht mit meinem Mandanten bei der Polizei in Antwerpen, um eine Erklärung abzugeben. Mein Mandat war wie gewohnt bei der Arbeit in einer Tankstelle im Hafen, als sich der Anschlag ereignete. Er wurde wegen eines Drogenfalles gesucht, der nichts mit dem Anschlag in Paris zu tun hat.”

(APA)

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