Paris Lodron Salzburg ist Wasserball-Staatsmeister

So sehen Sieger aus: Salzburg ist Wasserball-Meister!
So sehen Sieger aus: Salzburg ist Wasserball-Meister! - © PLS
Harte Arbeit, konsequente Trainingsdisziplin und eine gesunde Portion Selbstvertrauen waren die Gründe für Salzburgs vierten Wasserball-Meistertitel in der seit 1988 bestehenden Vereinsgeschichte. In einem nervenaufreibenden dritten Finalspiel gewann Paris Lodron Salzburg hauchdünn mit 13:12.

Am Samstag ging das dritte Finalspiel der Bundesliga „Best-of-Five“-Serie gegen den bislang amtierenden Meister WBC Tirol im Freibad Leopoldskron über die Bühne. Ausgangsposition: Sollte Salzburg gewinnen, ist die Meisterschaft mit dem somit dritten PLS-Sieg entschieden. Besonders in der Anfangsphase gestaltete sich das Spiel aus Salzburger Sicht extrem schwierig. Tirol wollte um jeden Preis den Ausgang der Meisterschaft offen halten, so beendete man das erste Viertel mit einem 2:4-Rückstand und kam bis zur Halbzeit wieder auf 5:6 ran.

Drittes Viertel ebnet Weg zum Sieg

In der ersten Halbzeit übernahm vor allem der junge Mark Major Verantwortung, sorgte für die wichtigen Treffer, um dranzubleiben. Man motivierte sich neu. „Es ist nur ein Tor, Burschen. Spielt so, wie ihr es könnt und wir holen uns die Führung im dritten Viertel zurück“, motivierte Cheftrainer Stickler seine Jungs. Und dann kam es, das entscheidende dritte Viertel. Die Center-Verteidigung um Selendic und Kapitän Huber arbeitete an diesem Tag exzellent. So gelang es, gegen die Gäste wieder die Führung zu übernehmen, bevor der letzte Abschnitt anstand, welcher diesen denkwürdigen Spieltag entscheiden sollte.

Gyurovath lässt Wasserballer jubeln

Als im Schlussviertel auf Salzburger Seite Makray und Selendic mit je drei Ausschlüssen zum Zuschauen verdammt waren, war die volle Manpower vom eiskalten Linkshänder Tamas Gyurovath gefragt. Bereits mit einem blau angeschwollenen Auge gezeichnet, richtete er sich 55 Sekunden vor dem Abpfiff beim Stand von 12:12 den Ball her und trat zum 5-Meter an, welchen vorher der starke Center Istvàn “DzsuDzsu” Hegedüs herausgeholt hatte. Und wie immer ließ er seinem Gegenüber keine Chance, beförderte das Runde ins Eckige, wie er es schon so oft tat, und sicherte Salzburg damit den Sieg zum Titel.

Das ist Salzburgs Meisterkader

Das, meine Jungs, bleibt nicht nur im Kopf. Das bleibt vor allem ein Leben lang im Herzen”, jubelte Trainer Christian Stickler. Salzburger Meisterkader: (K) Jonathan Huber, Istvàn Hegedüs, Tamas Gyurovath, Roland Kreil, Sebastian Donis, Salkan Samardzic, Wolfgang Pfau, Hannes Prodinger, Bernhard Hengl, Mark Major, Mark Jaksa, Christian Stickler, Viktor Selendic, Petar Ilic, Mitar Rakita, Patrick Schütz, Filip Kisic, Maximilian Moser, Lorenz Mühlfellner, Leon Weinrich.

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