Parkgebühr-Erhöhung um 177 Prozent in Salzburg-Süd: ARBÖ wehrt sich

Der ARBÖ Salzburg wehrt sich gegen geplante Erhöhung der Parkgebühren in Salzburg-Süd.
Der ARBÖ Salzburg wehrt sich gegen geplante Erhöhung der Parkgebühren in Salzburg-Süd. - © Bilderbox
Die geplante Erhöhung der Parkgebühren für den Park &Ride-Parkplatz Salzburg-Süd um 160 Euro pro Jahr, löst massiven Unmut beim ARBÖ Salzburg aus. Für den Verkehrsclub ist die Anpassung inakzeptabel, da durch diese Maßnahme Pendler bestraft werden.

Wie berichtet, will die Stadt Salzburg die Parkgebühren beim Park & Ride-Parkplatz Salzburg-Süd von derzeit 90 Euro pro Jahr auf 250 Euro anheben. Das entspricht einer Erhöhung um 177 Prozent.

Erhöhung nicht zu rechtfertigten

“Diese Erhöhung ist in keinster Weise zu rechtfertigen und auch keine nachhaltige Lösung um das Parkproblem in der Stadt Salzburg zu lösen. Die wenigsten Park & Ride-Benutzer werden diese plötzliche und nicht nachvollziehbare Steigerung auf EUR 250,00 Jahresgebühr akzeptieren“, so ARBÖ-Präsident Manfred Gruber.

Zwar spreche sich der ARBÖ nicht grundsätzlich gegen eine Tarifanpassung aus, allerdings nicht in der vorgeschlagenen Höhe, heißt es in einer entsprechenden Aussendung am Freitag.

Konsequenzen für Pendler bewusst?

Abgesehen davon startet die Diskussion um die Erhöhung der Park & Ride-Parkplätze zum schlechtesten Zeitpunkt. Gruber weiter:“ Zuerst wird die Erweiterung der Kurzparkzonen beschlossen und im gleichen Atemzug die Erhöhung der Park & Ride-Parkplätze angedacht. Man muss sich daher fragen, ob die Stadtpolitiker sich der Konsequenzen für Pendler bewusst sind.“

Abgesehen von der zusätzlichen Belastung der Pendler werden auch die Wirtschaftstreibenden in Salzburg mit den derzeitigen Plänen gegen Autofahrer unstimmig sein, da sich die Möglichkeit abzeichnet, dass Konsumenten dort vermehrt einkaufen werden, wo sie kostenlos parken können.

Auinger: Salzburg-Süd kein typischer Pendlerparkplatz

Im Interview mit SALZBURG24 am Donnerstag betonte Bernhard Auinger, Klubvorsitzender der Stadt-SPÖ, dass der Platz in Salzburg-Süd kein typischer Pendlerparkplatz sei. “Der sollte eher von Touristen genützt werden, deshalb auch das Kombitticket für fünf Personen”, so Auinger. 20 Euro im Monat seien immer noch sehr günstig.

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