Digitalfunk in Salzburg flächendeckend einsatzbereit

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Die Einführung des flächendeckenden Digitalfunks im Bundesland Salzburg ist in der Zielgeraden: Mit Ende Dezember wurden die letzten Funkstationen im Flachgau als letztem Bezirk aktiviert, ab Anfang März 2018 soll der Betrieb im gesamten Bundesland laufen, wurde am Freitag bei einem Mediengespräch informiert.


Der Startschuss für den Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) erfolgte in Salzburg bereits im Jahr 2008: Damals wurde für die Fußball-Europameisterschaft der Blaulichtfunk in der Stadt Salzburg sowie entlang der Tauernautobahn umgerüstet. Im Laufe des Jahres 2017 sind dann nacheinander die Bezirke Lungau, Pinzgau, Pongau und Tennengau auf Digitalfunk umgestellt worden, nun folgt noch der Flachgau.

Digitalfunknetz in Salzburg/Land Salzburg Digitalfunknetz in Salzburg/Land Salzburg ©

Digitalfunk kostet Salzburg rund 21 Millionen Euro

Die geplanten Kosten in der Höhe von 21,1 Millionen Euro konnten ebenso wie der Zeitplan eingehalten werden. Mit 18,1 Millionen Euro übernahm das Land Salzburg den Löwenanteil, vom Innenministerium kam ein Investitionskostenzuschuss in der Höhe von drei Millionen Euro. Auch die laufenden Betriebskosten übernimmt Salzburg.

Laut Land Salzburg einzigartig ist die Vorsorge für einen großflächigen Ausfall der Stromversorgung: Die Funkstationen bleiben 36 bis 72 Stunden in Betrieb, bevor Notstromaggregate angeschlossen werden müssen. Für den Fall eines längerfristigen großflächigen Stromausfalls, einen sogenannten “Blackout”, wird derzeit ein Ausbauprogramm umgesetzt. Damit werden landesweit Aggregate zur Notstromversorgung angeschafft.

Insgesamt waren in Salzburg für den Digitalfunk 125 Funkstationen notwendig. 53 mussten vollständig neu errichtet werden, an 72 Standorten können vorhandene Anlagen mitbenutzt werden. Zur Versorgung von hochalpinen Bereichen waren auch Standorte in exponierter Lage zu errichten, der höchste Standort befindet sich auf einer Seehöhe von 3.106 Metern beim Sonnblick-Observatorium.

(APA/SALZBURG24)

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