Salzburger Unternehmen werden familienfreundlicher

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Die Veranstaltung „Kinderbetreuung im Unternehmen! Aber WIE?“ bot Informationen darüber, wie Kinderbetreuung im Betrieb umgesetzt werden kann.
Die Veranstaltung „Kinderbetreuung im Unternehmen! Aber WIE?“ bot Informationen darüber, wie Kinderbetreuung im Betrieb umgesetzt werden kann. - © Birgit Kendler
Familie und Beruf sollen für Eltern gut vereinbar sein. Dafür braucht es ein gut erreichbares Angebot an elementaren Bildungseinrichtungen.

Der Ausbau an Betreuungsplätzen wurde von Gemeinden und privaten Einrichtungen in den letzten drei Jahren in allen Salzburger Bezirken massiv vorangetrieben. 33 neue Kinderbetreuungseinrichtungen wurden eröffnet. Rund 90 neue Gruppen wurden eingerichtet, und um über 1.300 Kinder mehr besuchten Einrichtungen der Elementarbildung.

Salzburger Unternehmen unterstützen Eltern

“Familienleben und den Berufsalltag unter einen Hut zu bekommen, das ist nicht immer einfach. Immer mehr Unternehmen unterstützen daher ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Beispiel mit einer Krabbelgruppe oder Tageseltern”, so Landesrätin Martina Berthold heute beim Infotag “Kinderbetreuung im Unternehmen! Aber WIE?” in der Kinderbetreuungseinrichtung der G.A. Service.

13 Unternehmen mit eigenem Kinderbetreuungsangebot

Neben den klassischen Betreuungsangeboten gewinnt auch die “betriebliche Kinderbetreuung” immer mehr an Bedeutung. Insgesamt 13 Salzburger Unternehmen führen heute einen eigenen Kindergarten, eine Krabbelgruppe, eine Alterserweiterte Gruppe oder einen Hort. Die Betriebskrabbelgruppe der G.A. Service in der Siezenheimer Straße ist ein gutes Bespiel dafür. Immer populärer wird zudem auch das flexible, neue Modell der Tageseltern in Betrieben. Vor rund zwei Jahren setzte die Firma Siconnex in Hof bei Salzburg dieses Angebot für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um. Es folgte die Geschützte Werkstätten integrative Betriebe Salzburg GmbH in der Stadt Salzburg. Erst kürzlich, im Herbst 2017, starteten in Zell am See das Tauernklinikum und die Krankenanstalt Aufmesser im Pongau mit neuen Tagesmüttern.

Öffnungszeiten und Erreichbarkeit ausschlaggebend

Wesentlich für die Qualität des Elementarbildungsangebotes sind die Öffnungszeiten sowie die gute Erreichbarkeit. Die Öffnungszeiten wurden im Bundesland Salzburg in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die Anzahl der ganztägig geöffneten Einrichtungen ist um 9,8 Prozent gestiegen und jene Einrichtungen, die die Kriterien für ideale Vereinbarkeit von Familie und Beruf (VIF) erfüllen, sind sogar um über 18 Prozent angewachsen. Im Bundesland Salzburg entsprechen heute bereits 30 Prozent aller Einrichtungen den VIF-Kriterien. Gerade betriebliche Kinderbetreuungseinrichtungen gehen bei den Öffnungszeiten auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein.

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