Salzburgerinnen sind im Schnitt 39 Wochen und fünf Tage schwanger

5.653 Salzburger Kinder wurden im Jahr 2016 geboren.
5.653 Salzburger Kinder wurden im Jahr 2016 geboren. - © LMZ/Otto Wieser
5.653 Kinder wurden im Vorjahr in Salzburg geboren. Eine Frau hat nach der Geburt eines Kindes im Jänner im Dezember ein weiteres Kind geboren. Diese und weitere interessante Fakten rund um das Thema Schwangerschaft gab die Landesstatistik am Donnerstag bekannt.

Im Jahr 2016 brachten 5.568 Salzburgerinnen nach 5.569 Schwangerschaften 5.653 Kinder zur Welt. Eine Frau entband im Vorjahr gleich zweimal. Zudem gab es 82 Zwillingsgeburten und eine Drillingsgeburt. 40 Geburten (41 Geborene) fanden im Ausland statt. Über diese Geburten fehlen statistische Informationen wie beispielsweise die Schwangerschaftsdauer. Somit standen den Mitarbeitern der Landesstatistik 5.529 Geburten für die Analyse der Schwangerschaftsdauer zur Verfügung.

Kaiserschnitte werden vorzeitig geplant

Die Salzburgerinnen sind im Durchschnitt 39 Wochen und fünf Tage schwanger. Deutliche Unterschiede bei der Schwangerschaftsdauer zeigen sich bei der Unterscheidung nach der Geburtsart. 1.227 der 5.529 Geburten im Inland wurden per Kaiserschnitt durchgeführt, das sind 22,2 Prozent. Bei 573 davon, also 10,4 Prozent aller Geburten, war der Kaiserschnitt schon im Vorfeld geplant. Während natürliche Geburten nach im Mittel 39 Wochen und sechs Tagen stattfanden, wurde ein geplanter Kaiserschnitt nach 38 Wochen und vier Tagen, also neun Tage früher, durchgeführt. Der Median der Schwangerschaftsdauer bei den 654 Notsectios lag bei 39 Wochen und fünf Tagen. 50 Prozent der Schwangerschaften dauerten also gleich oder länger als 39 Wochen und fünf Tage. Und 50 Prozent dauerten gleich oder weniger lang.

Eine Drillingsgeburt in Salzburg

Der Termin für einen Kaiserschnitt wird bei einer Einzelgeburt in der Regel nach 39 Schwangerschaftswochen angesetzt, bei einer Mehrlingsgeburt schon nach 37 Wochen. Unter den 5.529 analysierten Schwangerschaften gab es 5.447 Ein-Kind-Schwangerschaften, 81 Zwillings-Schwangerschaften und eine Drillings-Schwangerschaft. Im Ausland fanden 39 Einzel- und eine Zwillingsgeburt statt. Die Mehrlinge wurden im Mittel nach 36 Wochen und vier Tagen geboren, mehr als drei Wochen vor den Einzelkindern. Dieser Umstand hängt stark mit der gewählten Geburtsart zusammen. Während bei den Einzelkindern nur 21,4 Prozent per Kaiserschnitt geboren wurden, betrug dieser Anteil bei den Mehrlings-Schwangerschaften 78,0 Prozent.

351 Frühgeburten und 19 Spätgeburten

351 Schwangerschaften endeten nach weniger als 37 Wochen und zählen somit als Frühgeburten. Das waren 6,3 Prozent aller Geburten. 19 Geburten fanden dagegen erst in der 43. Woche statt und werden daher als übertragene Geburten bezeichnet. Die restlichen 5.159 Schwangerschaften endeten zwischen der 38. und 42. Woche als sogenannte Termingeburten. Nur 4,7 Prozent aller Geburten fanden genau am errechneten Termin nach 40 Schwangerschaftswochen statt. Die längste Schwangerschaft dauerte 42 Wochen und fünf Tage, die längste Mehrlings-Schwangerschaft 38 Wochen und vier Tage.

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