Ein Unbekannter warf in Zell am See einen Eisbrocken von einer Brück vor ein Auto. - © Bilderbox
In Zell am See im Salzburger Pinzgau hat am vergangenen Samstag ein Unbekannter einen großen Eisbrocken von einer Brücke vor ein fahrendes Taxi geworfen. Der Wagen prallte gegen den Brocken und wurde beschädigt.
Schon zwei Wochen davor hatte ein vorerst Unbekannter einen Eisblock von derselben Brücke vor ein Taxi geworfen, damals konnte ein 18-Jähriger als mutmaßlicher Täter ausgeforscht werden, bestätigte Polizei-Sprecher Anton Schentz am Mittwoch einen Bericht von ORF Salzburg.
Der erste Vorfall ereignete sich am 12. Jänner gegen 21.45 Uhr. Von der Brücke über der Brucker Bundesstraße wurde ein Eisbrocken vor ein Taxi geschleudert. Ein 18-Jähriger wurde wenig später ausgeforscht, der Jugendliche gestand die Tat. Die Polizei erstattete inzwischen bereits Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Über das Motiv konnte Schentz keine Angaben machen. Am vergangenen Samstag warf dann um etwa 3.00 Uhr erneut ein Unbekannter einen Eisbrocken von derselben Brücke vor ein Taxi.
In beiden Fällen gab es keine Verletzten, es entstand aber erheblicher Sachschaden. Wie groß die Eisbrocken genau waren, konnte der Polizei-Sprecher nicht sagen, weil diese durch den Anprall zersplittert sind. Sie dürften aber wohl fast einen halben Meter Durchmesser gehabt haben. Schentz wies darauf hin, wie gefährlich diese Taten seien: Würde der Brocken die Windschutzscheibe durchschlagen, könne es Verletzte geben.
Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gebe, kann die Polizei zurzeit nicht sagen. “Es war dieselbe Brücke, aber einmal wurde der Brocken vom Gehweg geworfen, das andere Mal über das Geländer.” In beiden Fälle sei ein Taxi betroffen gewesen, aber nicht vom selben Unternehmen. Und der erste Zwischenfall habe sich am späten Abend ereignet, der zweite um 3.00 Uhr.