Zwischenlösung für radiologische Versorgung im Pinzgau

Akt.:
Ein Wahlfacharzt für Radiologie soll im Pinzgau zwischenzeitlich die Versorgung der Patienten sichern. Das hat Gesundheitslandesrat Christian Stöckl (ÖVP) am Donnerstag bekannt gegeben. Die bisherige Radiologie-Ordination in Zell am See ist derzeit geschlossen, weshalb ein Ersatz gesucht wurde.

Diese Zwischenlösung ist gemeinsam mit der Salzburger Ärztekammer erarbeitet worden, heißt es in einer Aussendung des Landes. Ein Wahlfacharzt für Radiologie soll am ehemaligen Standort der Ordination Dr. Silli möglichst rasch kassenradiologische Leistungen anbieten. “Nachdem es dem Tauernklinikum in den vergangenen vier Jahren nicht gelungen ist, die radiologische Versorgung im Pinzgau zufriedenstellend sicherzustellen und die Ordination des ehemaligen niedergelassenen Radiologen Dr. Siegfried Silli derzeit geschlossen ist, habe ich in intensiven Gesprächen mit der Salzburger Ärztekammer einen Vorschlag im Sinne der Patientinnen und Patienten ausgearbeitet”, teilte Stöckl mit.

Silli geht in Pension, weshalb die Praxis geschlossen werden sollte. Nach einer Unterschriftenaktion der Bürger bleibt sie nun erhalten, wird aber vom Tauernklinikum geführt. Ein geeigneter Nachfolger konnte wegen Personalmangels noch nicht gefunden werden, berichteten die “Salzburger Nachrichten” Ende September.

Radiologie als Kassenleistung

Um diese Zwischenlösung zu realisieren, ist Stöckl mit der Bitte an die Stadtgemeinde Zell am See herangetreten, die ehemalige Ordination von Dr. Silli zur Verfügung zu stellen. Die Salzburger Gebietskrankenkasse wurde ersucht, mit der Ärztekammer für die Zeit der Übergangsphase für diese Ordination ein Direktverrechnungsabkommen abzuschließen, sodass die Pinzgauer Patienten diese Ordination wie jene eines Kassenarztes aufsuchen können.

Ärztekammer sucht Radiologen

Die Ärztekammer hat gemeinsam mit dem zuständigen Fachgruppenobmann dem Gesundheitsreferenten zugesichert, kurzfristig einen interessierten Radiologen für diese Ordination zu finden. Eine dauerhafte Lösung soll gemeinsam mit Vertretern der Ärztekammer, der Gebietskrankenkasse, der Stadtgemeinde Zell am See, des Tauernklinikums und der Gesundheitsabteilung des Landes bei einem runden Tisch gefunden werden.

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