Pinzgaubahn wieder in Betrieb: Freifahrt am Nationalfeiertag

Ab dem Nationalfeiertag fährt die Pinzgaubahn wieder.
Ab dem Nationalfeiertag fährt die Pinzgaubahn wieder. - © LMZ/Neumayr/MMV
Genau 88 Tage nach dem verheerenden Hochwasser wird am Sonntag der Betrieb der Pinzgauer Lokalbahn im Abschnitt Hollersbach – Krimml wieder in vollem Umfang aufgenommen.

Nach umfangreichen Reparaturarbeiten – die Bahnstrecke war an 28 Stellen in einer Länge von sieben Kilometern schwer in Mitleidenschaft gezogen – steht nun diese wichtige Verkehrsader für den Mitter- und Oberpinzgau wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Pinzgaubahn: Freifahrt am Nationalfeiertag

Am Abend des 21. Oktobers erreichte das schwere Baugerät – praktisch zeitgleich mit dem frühzeitigen Wintereinbruch – den Endbahnhof Krimml. Die kommenden drei Tage bis zur Betriebsaufnahme sind mit Inbetriebnahmearbeiten an den Sicherungsanlagen, den erforderlichen technischen Abnahmen sowie mit dem Räumen der sich in Summe über fünf Kilometer erstreckenden, Baustelle ausgefüllt.

Mit Betriebsbeginn am 26. Oktober 2014 kann die Pinzgauer Lokalbahn ihren Gesamtbetrieb wieder in vollem Umfang aufnehmen. Somit fällt die Inbetriebnahme genau auf den Österreichischen Nationalfeiertag. Gleich zwei gute Gründe zum Feiern – und das nimmt man zum Anlass und lädt den ganzen Tag zur Freifahrt mit der Pinzgauer Lokalbahn ein

 

Landesrat Mayr bei der Probefahrt / LMZ/Neumayr/MMV Landesrat Mayr bei der Probefahrt / LMZ/Neumayr/MMV ©

“Möglich wurde dieser Kraftakt durch die beherzte Zusammenarbeit von allen Beteiligten beim Land Salzburg, bei der Pinzgauer Lokalbahn, bei den Baufirmen – und schlussendlich durch die solidarische Unterstützung benachbarter Bahnen. Der kurze Zeitraum der Instandsetzung der Bahn dokumentiert die Bedeutung der Pinzgauer Lokalbahn für die Region.”, erklärte Verkehrsreferent Landesrat Hans Mayr am Samstag nach einer Besichtigungsfahrt auf der wieder instandgesetzten Strecke. Die Reparatur der Bahn wurde von mehreren Punkten gleichzeitig in Angriff genommen, was eine große Herausforderung an die Logistik der Baustellen bedeutete. An entscheidenden Stellen wurde die Ausführung des Gleisbetts durch die Verwendung eines Trogsystems verbessert. Eine besondere Herausforderung stellte die Beseitigung der Unmengen von ins Schotterbett eingedrungenem Schlamm dar. Bis zu vier Bauzuglokomotiven zugleich, in Zusammenarbeit mit Spezialmaschinen für die Reinigung und Reparatur von Gleiskörpern kamen praktisch rund um die Uhr zum Einsatz.

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