Pinzgauerin (27) wird Opfer von Phishing-Mail

Die Pinzgauerin gab die Kreditkartennummer auf der gefälschten Internetseite ein.
Die Pinzgauerin gab die Kreditkartennummer auf der gefälschten Internetseite ein. - © APA/HELMUT FOHRINGER
Eine 27-jährige Pinzgauerin wurde Opfer eines Phishing-Mails und verlor über 1.000 Euro. Die Salzburger Polizei warnt erneut vor dieser dreisten Betrugsmasche und gibt Tipps zur Prävention.

Die 27-Jährige wurde aufgefordert, einem Internetlink zu folgen und dort ihre Kreditkartennummer bekannt zu geben. Nach dem Klick auf den in der E-Mail ersichtlichen Hyperlink gelangte die Pinzgauerin auf eine Internetseite, auf der sie in der Annahme, dass es sich um die offizielle Internetseite des Kreditkartenanbieters handelt, ihre Kreditkartennummer eingab und die Eingabe bestätigte.

Pinzgauerin verliert über 1.000 Euro

Mit der abgefischten Kreditkartennummer wurde ein Geldbetrag in Höhe von über 1.050 Euro abgebucht. Die Ermittlungen der Polizei zu dem Betrugsfall laufen.

Was sind Phishing-Mails?

Die Betrüger versenden E-Mails und erstellen Internetseiten, die den Homepages der Banken täuschend ähnlich sind. Dadurch versuchen sie, persönliche Zugangsdaten, Passwörter, PIN- und TAN-Codes für den Zugriff auf Konten und Depots, aber auch Kreditkartendaten zu entlocken.

Tipps der Polizei

  • Keine sensiblen Daten auf der Festplatte speichern.
  • Schützen Sie Ihre persönlichen Daten – geben Sie sie nur auf vertrauenswürdigen Seiten bekannt.
  • Das Betriebssystem sollte mittels regelmäßiger Updates auf dem aktuellen Stand gehalten werden und Firewall und Virenscanner sollen ständig aktualisiert werden, um einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.
  • Die Polizei warnt vor Mails, die nach PIN oder TAN oder sonstigen Internet-Banking-Zugangsdaten fragen. Banken verlangen niemals solche Daten per E-Mail, Telefon oder SMS. Geben Sie diese Daten niemals bekannt. Solche E-Mails sollten sofort gelöscht werden!
  • Achten Sie bei Internet-Banking auf die gesicherte Internetverbindung s (s- steht für sicher).
  • Achtung vor E-Mails, die von unbekannten Absendern kommen und in denen Ihnen Geld angeboten und oft sehr hohe Vorleistungen verlangt werden!
  • Niemals das eigene Konto und die Adresse für finanzielle Transaktionen mit unbekannten ausländischen Partnern zur Verfügung stellen! Sie können sich wegen Geldwäsche u. a. Delikte strafbar machen.

Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen den Salzburgern gerne mit unabhängiger und kompetenter Beratung unter der Rufnummer 059 133 50 3750 zur Verfügung.

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