Platter geht mit Grünen in Koalitionsverhandlungen

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Platter setzt auf seinen bisherigen Regierungspartner
Platter setzt auf seinen bisherigen Regierungspartner - © APA
Die Karten im Tiroler Koalitionspoker liegen auf dem Tisch: ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter wird mit seinem bisherigen Regierungspartner, den Grünen, in Koalitionsverhandlungen gehen. Damit sind FPÖ und NEOS, mit denen bis zum Schluss ebenfalls sondiert worden war, aus dem Rennen. Die erste Verhandlungsrunde zwischen ÖVP und Grünen ist für Freitag angesetzt.

Er habe bei den Proponenten der Ökopartei das “beste Gefühl” gehabt, begründete der Landeschef den Schritt. Die Entscheidung für die Grünen sei aber keine “Minderschätzung” der anderen Parteien. Er sei davon überzeugt, dass die Volkspartei mit den Grünen eine “gute Zusammenarbeit” haben werde, so Platter. Dies gelte sowohl für die inhaltlichen Fragen als auch in Bezug auf die Persönlichkeiten auf grüner Seite.

Zentrale Fragen bei Verkehr, Wohnen und Standortpolitik

Die anstehenden Verhandlungen bezeichnete der Landeschef als “ergebnisoffen”. Dass man jetzt Koalitionsverhandlungen starte bedeute nicht, dass die Koalition bereits fix unter Dach und Fach sei. Als zentrale inhaltliche Fragen für die Verhandlungen nannte Platter die Themen Verkehr, Wohnen und Standortpolitik.

Felipe: “Gemeinsamer Weg in wesentlichen Fragen”

Für Grünen-Spitzenkandidatin Ingrid Felipe habe sich in den Sondierungsgesprächen gezeigt, dass sich trotz der unterschiedlichen politischen Programme und inhaltlichen Schwerpunkte “ein gemeinsamer Weg in den wesentlichen Fragen” abzeichne. Entscheidend werde aber sein, ob man sich auf ein “ausgewogenes Paket” einigen werde können. “Deshalb werden wir nun ergebnisoffen in die Detailverhandlungen starten”, betonte Felipe.

Unter anderem werde es darum gehen, das Leben für die Menschen in den kommenden fünf Jahren leistbarer zu machen, den Verkehr zu reduzieren, die Umwelt als Lebensgrundlage intakt zu halten und den sozialen Zusammenhalt sicherzustellen, so Felipe. Dies seien die grünen Pflöcke.

 

(APA)

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