Plattform zeigt: So hoch sind die Grundstückspreise in Salzburg

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Auf einer interaktiven Karte stellt die Plattform Bodenpreise.at die Baulandpreise in Österreich dar.
Auf einer interaktiven Karte stellt die Plattform Bodenpreise.at die Baulandpreise in Österreich dar. - © IMMOunited GmbH
Die Online-Plattform Bodenpreise.at zeigt auf einen schnellen Blick, wieviel ein Quadratmeter Grund wo in Österreich kostet. Eines vorweg: In Salzburg kommt ihr nicht günstig davon. Es gibt aber Gemeinden, die den Geldbeutel noch eher schonen. 




Die Plattform stellt die Grundstückspreise von Bauland oder Grünland auf einer interaktiven Österreich-Karte auf Gemeindeebene dar. Je nach Lage werden die Kosten in verschiedenen Farben angegeben: Dunkelgrün bedeutet einen Quadratmeterpreis von unter 20 Euro, bei Dunkelrot muss man mit Kosten von mehr als 200 Euro rechnen. “Bodenpreise.at ist unsere erste Plattform, die sich direkt an den Endkunden richtet. Wir verfolgen damit das Ziel, mehr Transparenz in die österreichische Immobilienwirtschaft zu bringen. Die Grundbuchs- und Kaufvertragsdaten sind ja grundsätzlich öffentlich zugänglich, wir bereiten sie eben bestmöglich für die Nutzer auf”, so Michael Wieland von IMMOunited im Gespräch mit SALZBURG24.

Hohe Grundstückspreise in Salzburg

Bei der Ansicht der Karte kann man zwischen Bauland und Grünland wechseln. Zudem gibt es eine Listenansicht für Gemeinden. Ein erster Blick auf die interaktive Karte macht ein Ost-West-Gefälle erkennbar. Während die Preise für Bauland im Raum westlich von Wels noch im Bereich um die 50 Euro pro Quadratmeter liegen, steigen sie im Salzkammergut und nördlichen Flachgau rapide an. Je nach Lage bewegt sich ein potentieller Käufer hier schnell im 100- bis 200-Euro-Bereich.

salzburg-bodenpreise In Salzburg sind die Preise im südlichen Pongau und im Lungau günstiger. /Screenshot/bodenpreise.at ©

Richtig teuer wird es dann in der Landeshauptstadt, wie berichtet ist Salzburg in Sachen Wohnpreisen Spitzenreiter in Österreich. Die teuerste Gemeinde im Land ist demnach Anif (Flachgau), hier werden für den Quadratmeterpreis Bauland rund 660 Euro berechnet.

Grund im Süden Salzburgs günstiger

Ob das derzeit in Begutachten befindliche Raumordnungsgesetz, das eine Mobilisierung von Bauland und Stärkung der Ortskerne vorsieht, hier Abhilfe schafft, bleibt abzuwarten. Eine ähnlich hohe Preiskonstellation wie in Salzburg zieht sich dann über Tirol bis nach Vorarlberg. Günstiger wird es erst wieder weiter südlich wie etwa im Gasteinertal oder im Lungau.

Bodenpreise.at: So kommen die Preise auf der Plattform zustande

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um einen Richtwert, der sich aus dem mittleren Kaufpreis der im Grundbuch durchgeführten Transaktionen ergibt. Es handelt sich also um einen Median, der zeigt, welcher Quadratmeterpreis im Mittel erzielt wird. Bodenpreise.at ist ein Dienst von IMMOunited und am Montag letzte Woche online gegangen.

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