Politiker reagieren auf U-Bahnexplosion in London

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Londons Bürgermeister Sadiq Khan sagt, Londoner lassen sich ihre Lebensweise nicht zerstören. (Archivbild)
Londons Bürgermeister Sadiq Khan sagt, Londoner lassen sich ihre Lebensweise nicht zerstören. (Archivbild) - © Isabel INFANTES / AFP
Nach der mutmaßlichen Terrorattacke auf eine U-Bahn in London mit mindestens 22 Verletzten haben sich Politiker auf der ganzen Welt zu Wort gemeldet. Allen voran Donald Trump, der die Explosion dazu nutzt, zu einem härteren Umgang mit Terroristen aufzurufen. Die Deutsche Regierung zeigt sich Anhand der Ereignise besorgt, der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan verurteilt die Bluttat.

Bürgermeister Sadiq Khan hat die Bluttat verurteilt. “Unsere Stadt verurteilt die widerwärtigen Individuen, die mit Terror versuchen, uns zu schaden und unsere Lebensweise zu zerstören”, sagte er laut einer am Freitag veröffentlichten Erklärung. London werde sich niemals vom Terror besiegen lassen. An die Bürger appellierte er, ruhig und zu gleich wachsam zu bleiben.

Johnson ruft zur Ruhe auf

Der britische Außenminister Boris Johnson hat die Menschen indessen aufgerufen Ruhe zu bewahren. “Leider habe ich nur eingeschränkte Informationen und es ist im Moment sehr wichtig, nicht zu spekulieren”, sagte Johnson dem Nachrichtensender “Channel 4 News”. “Alle sollten die Ruhe bewahren und ihren Alltag ganz normal fortsetzen, so normal wie es irgendwie geht.” Johnson verwies für weitere Informationen auf die zuständigen Behörden.

Nach der Explosion berief Premierministerin Theresa May den nationalen Krisenstab ein.

Trump: “Müssen proaktiv sein”

Terroristen wie die in London seien Verlierer (“loser”), twitterte Trump am Freitag. In einem zweiten Tweet schrieb Trump, das Internet sei das wichtigste Rekrutierungswerkzeug der Terroristen: Dieses müsse “abgeschnitten und besser genutzt” werden. Bei den Terroristen handle es sich um kranke und verrückte Leute, die die Polizei von Scotland Yard bereits im Auge gehabt habe. “Müssen proaktiv sein!”, schrieb Trump.

Deutsche Bundesregierung “in großer Sorge”

Die deutsche Bundesregierung hat sich nach dem mutmaßlichen Anschlag in der Londoner U-Bahn “in großer Sorge” gezeigt. “Wir bangen mit unseren britischen Partnern, mit den Familien und Angehörigen derjenigen, die da offenbar verletzt worden sind”, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, am Freitag in Berlin. “In dieser schwierigen Situation stehen wir an der Seite unserer britischen Freunde”, hieß es weiter.

Merkel sagt UK Unterstützung zu

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Großbritannien ihre Unterstützung zugesagt. Die deutsche Bundesregierung sei “geeint mit Großbritannien, mit der britischen Regierung, aber vor allen Dingen auch mit den Menschen”, sagte Merkel am Freitag nach einem Treffen mit dem französischen Premierminister Edouard Philippe in Berlin.

Die Kanzlerin sprach sich erneut dafür aus, “die internationale Zusammenarbeit zum Kampf gegen den islamistischen Terrorismus weiterzuführen” und “zu verstärken”. Darüber habe sie auch mit Philippe gesprochen. Merkel verwies dabei auf die jüngsten Anschläge in Spanien, in Frankreich sowie in Deutschland.

EP-Präsident Tajani drückt Mitgefühl aus

Der Präsident des Europaparlaments, Antonio Tajani, drückt den Opfern sein Mitgefühl aus. “Terrorismus kennt keine Grenzen und wird besiegt, indem man zusammenarbeitet”, erklärte Tajani am Freitag auf Twitter.

Sebastian Kurz wünscht Opfern alles gute

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) meldet sich auf Twitter zu Wort und wünscht den Opfern des Anschlags eine schnelle Genesung. Außerdem kündigt er an, dass der Kampf gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus fortgeführt werden wird.

Auch Karl Schnell meldet sich zu Wort

“Jetzt ist genau das eingetreten, vor dem ich gewarnt habe”, sagt FLÖ-Listengründer Karl Schnell. “Wir haben die schlimmste Form des Krieges, die es gibt, mitten in Europa. Der Terror ist überall.“ Das Mitgefühl Schnells gilt den Verletzten und Betroffenen, die Schuld sieht er im Versagen der Europapolitik: “Wenn Grenzen geöffnet werden und man Menschen herein- oder durchreisen lässt, ohne sie zu kontrollieren oder ihre Daten zu kennen und somit die Verfassung außer Kraft setzt, macht man sich für solche Taten mitverantwortlich.”

(SALZBURG24/APA)

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