Polizei ermittelt nach tödlichem Unfall in Wien

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Polizei sammelt Erkenntnisse
Polizei sammelt Erkenntnisse - © APA (Webpic)
Jener 37 Jahre alter Mann, der Freitagmittag bei einem Verkehrsunfall in Wien-Landstraße ums Leben gekommen ist, war zuvor offenbar einem Pkw ausgewichen und hatte daraufhin die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Zuvor soll er mit überhöhter Fahrgeschwindigkeit unterwegs gewesen sein, berichtete die Polizei am Samstag. Bei dem Frontalzusammenstoß wurden zwei Frauen und zwei Kinder verletzt.

Der 37-Jährige war nach ersten Erkenntnissen der Polizei die Leberstraße stadteinwärts gerast, kurz vor dem Unfall hatte er noch mehrere Fahrzeuge überholt. Ein unbekannter Lenker war zeitgleich im Begriff, nach rechts von der Hofmannsthalgasse Richtung Leberstraße abzubiegen. Dabei dürfte er das Vorschriftszeichen “Vorrang geben” missachtet haben. Laut Zeugen wollte der 37-Jährige dem Pkw ausweichen, weshalb er seinen Wagen nach rechts verriss und die Kontrolle verlor. Er prallte gegen den entgegenkommenden Pkw einer 30-jährigen Frau.

Der Unfalllenker war nicht angegurtet gewesen. Reanimationsversuche blieben erfolglos, er verstarb noch an der Unfallstelle.

Eine 23-Jährige musste von der Feuerwehr aus dem zweiten Unfallauto geborgen werden. Sie wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Auch zwei mitfahrende Kinder – ein vierjähriger Bub und ein zweijähriges Mädchen -, sowie deren Mutter wurden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Der unbekannte Lenker des beteiligten Autos war laut Zeugenangaben nach dem Unfall stehengeblieben und hatte sich um die verletzten Insassen gekümmert. Dann war er aber weitergefahren. Er soll mit einem grauen bzw. silberfarbenen Pkw unterwegs gewesen sein.

(APA)

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