Die Polizei beließ es bei einigen Vergehen bei Abmahnungen. - © FMT-Pictures/M.W.
In der Landeshauptstadt wurden im September mehrfach Schwerpunktkontrollen an Radfahrern durchgeführt. Das Ergebnis: Kein einziger von 115 Alkohol-Vortests war einer Aussendung der Polizei zufolge positiv. Vorbildlich waren viele der angehaltenen Radler trotzdem nicht unterwegs.
Die Polizei stellte bei den Kontrollen wegen Vergehen insgesamt 92 Organmandate aus, darüber hinaus setzte es 97 Anzeigen wegen Verwaltungsdelikten. Strafen gab es dabei vor allem für “Klassiker” wie das Überfahren von Rotlicht (meist 36 Euro), Radeln am Zebrastreifen oder am Gehsteig (21 Euro) oder dem freihändigen Fahren (14 Euro). Bemängelt wurde vielfach auch fehlende vorgeschriebene Ausrüstung wie Licht oder Klingel, bei kleineren Delikten blieb es allerdings bei einer Abmahnung.