Polizei warnt vor Trickdieben in Salzburg

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Die Polizei warnt in Salzburg vor Trickdiebstählen auf offener Straße. (Symbolbild)
Die Polizei warnt in Salzburg vor Trickdiebstählen auf offener Straße. (Symbolbild) - © APA/HELMUT FOHRINGER
Am Mittwoch trieb in Elsbethen und Neumarkt (beide Flachgau) eine vermeintliche Trickdiebin ihr Unwesen. Sie gab vor, Spenden für Bedürftige zu sammeln. Die Polizei fand heraus, dass es sich um eine ganze Gruppe von Tätern handelt und warnt vor den Trickdieben.

Zwei Männer im Alter von 80 und 82 Jahren sind in den vergangenen Tagen Opfer einer Gruppe von Trickdieben geworden. Die beiden Männer sind von einer Frau betrogen worden die vorgab, Spenden für Bedürftige zu sammeln. Einmal wies die Unbekannte nur einen Zettel mit ihrer Bitte vor und sprach nicht mit dem Opfer.

Männer nach Spende bestohlen

Den zweiten Pensionisten verwickelte sie in ein Gespräch. Nachdem die beiden Männer einen kleinen Betrag gespendet haben oder auf einer Liste für Spender unterschrieben haben, bedankte sich die Frau überschwänglich. Dabei umarmte sie die Männer und bestahl sie gleichzeitig.

Fahndung bisher ergebnislos

Dem 82-Jährigen wurde die Armbanduhr im Wert von mehreren hundert Euro vom Handgelenk gestreift, dem 80-Jährigen mehrere hundert Euro aus der Geldscheine gestohlen. Die Polizei begann sofort mit der Fahndung, bisher aber ergebnislos.

Trickdiebe in Gruppen unterwegs

Im Zuge der Ermittlungen fanden die Beamten heraus, dass die Trickdiebin wohl nicht alleine agiert, sondern Komplizen hat. So seien die vermutlichen Täter in Gruppen von etwa drei Personen unterwegs. Dabei handelt es sich vorwiegend um Frauen. Dabei führt eine Person das Gespräch. Währenddessen bedrängt eine weitere das Opfer seitlich und ein Dritter entwendet Wertsachen und Geld. Von außen ist das für die Opfer oft nicht erkennbar, da die drei Personen scheinbar nicht zusammengehören.

Polizei warnt ausdrücklich vor Trickdiebstählen

Die Polizei warnt ausdrücklich vor Trickdiebstählen auf offener Straße. Laut Beschreibung sind die Frauen zwischen 20 und 25 Jahren alt, schlank und etwa 160 bis 164 Zentimeter groß. Sie haben schwarze Haare und von südländischem Typ. Die Frau, die die Pensionisten am Mittwoch bestahl, trug eine graue Wollhaube, einen dunklen Anorak und dunkle Hosen. Außerdem sprach sie nur gebrochen Deutsch.

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

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