Polizist wirft DJ-Pult zu Boden

Polizist wirft DJ-Pult zu Boden
Beim “Festival der Regionen” in Attnang-Puchheim, wird ein Polizist beschuldigt ein DJ-Pult zerstört zu haben. Der Schaden beträgt 2.300 Euro.

Ein Zwischenfall beim „Festivalder Regionen“ in Attnang-Puchheim dürfte ein juristisches Nachspiel haben. Laut Veranstaltern hat ein Streifenpolizist ein DJ-Pult umgestoßen und Ausrüstung im Wert von 2.300 Euro beschädigt. Das Festival bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden. Die Polizei äußerte sich abwartend: Man müsse erst den Kollegen befragen, dieser sei aber derzeit auf Urlaub.

Musik zu laut - Anlage abgedreht

Laut Oberst Michael Ahrer vom Landeskriminalamt hatte es in der Nacht auf Sonntag Anrainer-Beschwerden wegen zu lauter Musik bei der DJ-Party der Wiener Künstlergruppe “God’s Entertainment” gegeben. Daher sei ein Beamter nach Mitternacht hingegangen und habe die Veranstalter aufgefordert, die Musik leiser zu drehen. Sie seien dem aber nicht nachgekommen, daraufhin habe der Polizist die Anlage abgeschaltet, so Ahrer zur APA. Dabei dürfte es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. Man könne den Beamten aber erst dazu befragen, wenn er wieder im Dienst sei.

„Polizist hat Anlage zu Boden geworfen”

Das „Festival der Regionen“ schildert den Streit mit dem Polizisten anders: Im Zuge einer Diskussion sei einer der Beamten tätlich geworden und habe das DJ-Pult samt Technik zu Boden geworfen, wird Maja Degirmendzic von “God’s Entertainment” zitiert. Dabei soll Ausrüstung im Wert von 2.300 Euro kaputt gegangen sein.

Während die Polizei gegen die Veranstalter Anzeigen wegen Verdachts der Ordnungsstörung erstatten will, habe das Festival die Sache einem Rechtsanwalt übergeben, der entsprechende Schritte setzen soll, so Pressesprecher Thomas Kreiseder. (APA)

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