Tag der Pistensicherheit in Obertauern mit "Helmi": LH-Stv. David Brenner, Walter Dungl (LSO) und Projektkoordinatorin Manuela Weißkind - © LPB/Franz Neumayr
Wenn im Winter der Berg ruft, freuen sich bereits zahlreiche Pistensportler auf schnelle Abfahrten und verschneite Hänge. Dennoch ist Vorsicht geboten, denn es verletzen sich jährlich mehr als 13.000 Personen auf den Pisten. Das Land Salzburg und das KFV setzten sich das Ziel, die Zahl dieser Unfälle zu reduzieren und riefen vergangenes Jahr die Aktion “Pisten.Sicher!” ins Leben.
“Uns geht es nicht um Belehrung, sondern um verletzungsfreien Ski-Spaß. Dementsprechend kommt bei den Aktionstagen der Spaß nicht zu kurz. Besonders freut es mich, dass es gelungen ist, mit den Olympiasiegern Petra Kronberger und Thomas Stangassinger zwei Top-Stars zur Hauptveranstaltung nach Obertauern zu bringen. Wir und unsere Partner, die Bergbahnen Obertauern, die Skischulen Koch, Frau Holle, TOP und CSA Grillitsch, der ARBÖ, Intersport Frühstückl und AVOS, wollen mit diesen beiden Profis Service und Beratung bieten – vom Thema Bindung über Trainings- und Aufwärmtipps, die richtige Beurteilung des eigenen fahrerischen Könnens bis zur optimalen Ausrüstung und den FIS-Regeln. Wir bleiben bei unserem Ziel: Innerhalb von drei Jahren wollen wir die schweren Ski-Unfälle um fünf Prozent reduzieren.” Dies betonte am Samstag Sportreferent Mag. Brenner beim Pistensicherheitstag in Obertauern.
Der Startschuss für die Aktionstage in Salzburgs Skigebieten fiel bereits am 14. Jänner in Strobl am Wolfgangsee. Nach Obertauern sollen in weiteren stark frequentierten Skigebieten des Landes Pistensicherheitstage stattfinden.
Auf den Pisten sind an den Aktionstagen Pistensicherheitsteams unterwegs, die Sportler über die wichtigsten Sicherheitsaspekte aufklären und mit ihrem Fachwissen für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen. Für alle Interessierten gibt es außerdem die Möglichkeit, einen Speed-Test mit anschließender Bremswegmessung durchzuführen. Durch diese Aktion wird für viele Sportler deutlich, ob sie bereits über das richtige Gespür verfügen oder den Bremsweg unterschätzt hätten. Sportler, die auch das Après-Skiangebot gerne nutzen, können eine freiwillige Messung mit einem Alko-Tester durchführen.