Arbeiterkammer stellt Jugendkonten gutes Zeugnis aus

Wohin mit dem Ersparten? Banken umwerben Jugendliche früh.
Wohin mit dem Ersparten? Banken umwerben Jugendliche früh. - © Bilderbox/Symbolbild
Die Salzburger Arbeiterkammer (AK) hat zehn Banken abgeklopft und sich deren Jugendkonten angesehen. Das Ergebnis ist erfreulich: Alle Jugendkonten seien kostenlos und hätten teils nette Extras, wie es vonseiten der AK heißt. Dennoch sollten Jugendliche die Angebote zunächst vergleichen, bevor sie ein Jugendkonto eröffnen.

Insgesamt 15 Salzburger Banken hatte die Arbeiterkammer bezüglich ihrer Jugendkonten angeschrieben, von zehn gab es eine Antwort. Die AK nahm die Konten unter die Lupe, Konsumentenschützerin Daniela Gabler kam zu folgendem Fazit: „Zusammenfassend gibt es für Kinder und Jugendliche Angebote ab 10 bis maximal 27 Jahren. Entsprechend dazu sind auch die Anreize für jede Altersgruppe unterschiedlich ausgestaltet.“

Jugendkonten allesamt kostenlos

Alle Jugendkonten sind kostenlos und haben verschiedene Extras anzubieten: Zum Beispiel: Kostenlose Bankomatkarte, Eröffnungsgeschenke, kostenlose Prepaid-Kreditkarten, gratis Unfallversicherung oder Vorteile und Vergünstigungen im bankeigenen Club.

Banken wollen Kunden früh an sich binden

Die getesteten Jugendkonten kommen in dem AK-Vergleich gut weg. „Eine durch die Bank gute Nachricht für Jugendliche und Eltern: In Bezug auf die Produkte gibt es nichts zu beanstanden. Sie sind kostenlos, rechtlich unverbindlich und jederzeit kündbar“, sagt Gabler. Durch die attraktiven Jugendkonten wollen die Banken Kunden frühzeitig an sich binden, schließlich wird die Bank einer deutschen Studie zufolge nur selten gewechselt. Demnach sind nur 20 Prozent der Bankkunden Wechselkunden. Vor der Überleitung in die Erwachsenenkonten werden die Kunden vorab rechtzeitig und direkt kontaktiert.

Arbeiterkammer Salzburg warnt dennoch

Bevor Jugendliche ein Jugendkonto bei einer Bank eröffnen, mahnt die Konsumentenschützerin dennoch zur Vorsicht: „Trotzdem raten wir Jugendlichen und ihren Eltern, Produkte mehrerer Banken miteinander zu vergleichen, gibt es doch etwa bei Alterslimit, Leistungsumfang oder Spesen Unterschiede.“

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