Das sind Salzburgs „härteste“ Feuerwehrmänner

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Christoph Schuhmertl, Stephan Brandauer, Matthias Kronreif und Julian Plösch haben es geschafft – Platz 10 beim TFA!
Christoph Schuhmertl, Stephan Brandauer, Matthias Kronreif und Julian Plösch haben es geschafft – Platz 10 beim TFA! - © FF Thalgau/Facebook
Einen Härtetest der ganz speziellen Art haben fünf Florianijünger aus Salzburg hinter sich. Sie gingen am Samstag beim internationalen Bewerb „Toughest Firefighter Austria“ (Deutsch: härtester Feuerwehrmann in Österreich) im Burgenland an den Start – mit beeindruckenden Ergebnissen. Wir haben mit einem der Teilnehmer von der Feuerwehr Thalgau gesprochen.




Die wohl härtesten und stärksten Feuerwehrleute der internationalen Feuerwehrsport-Szene versammelten zum „Toughest Firefighter Austria“ (TFA) in Siegendorf im Burgenland. Insgesamt nahmen 100 Feuerwehrmänner und drei -frauen sowie 15 Teams aus Österreich, Slowenien, Tschechien, Großbritannien, Deutschland, Ungarn und der Slowakei nahmen an dem Fitnesstest der besonderen Art teil. Unter ihnen auch eine Handvoll Männer aus Salzburg.

Dabei galt es entweder im Team oder als Einzelner insgesamt vier Stationen zu bewältigen – und mit einem Mix aus Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit hatten es diese mehr als in sich: Treppenlauf über elf Stockwerke, einen Feuerwehrschlauch voller Wasser ziehen, einen dreistöckigen Turm bezwingen oder eine 80 Kilo schwere Sandpuppe 66 Meter weit tragen – all das in voller Feuerwehrmontur, versteht sich. In diesem Fall sagen Bilder mehr als Worte:

„Ich wollte an meine Grenzen gehen“

Warum tut man sich das an? „Mein Ziel war es, im Feuerwehrsport an meine Grenzen zu gehen“, erzählt Christoph Schuhmertl (26) von der Feuerwehr Thalgau im Interview mit SALZBURG24. Gemeinsam mit seinen Kameraden Stephan Brandauer (Feuerwehr Kuchl), Matthias Kronreif (FF Adnet) und Julian Plösch (FF St. Magdalena in Oberösterreich) holten sie mit einer Gesamtzeit von 13:21 Minuten den zehnten Platz (im Vergleich: das Siegerteam schaffte die vier Stationen in 5:59 Minuten) „Dafür, dass wir das erste Mal angetreten sind, sind wir sehr zufrieden“, lacht Schuhmertl. Auch die Feuerwehr Thalgau freut sich über „ihr härtestes Mitglied“ und schreibt auf ihrer Facebook-Seite: „Trotz erstmaligen Antritt bei diesen Bewerb in der Geschichte der Feuerwehr Thalgau konnten wir durch zahlreiche Tipps verschiedener Weltmeister diverser anderen Spitzensportler der Feuerwehr Szene und mehrfachen Training einen gewaltigen 10. Platz in der Teamwertung erreichen. Wir sind stolz auf diese Leistung und gratulieren unseren Kameraden und den gesamten Team zu dieser gewaltigen Leistung.“

Drei Monate Training für TFA

Mit dem Training wurde schon etwa drei Monate vor dem Wettbewerb begonnen, dabei bekamen die Männer professionelle Unterstützung von den „Bold Firefighters“, die das Team für den TFA zufällig via Facebook auswählte. „Gekannt haben wir uns vorher nicht, aber für uns ist jetzt schon klar, dass wird 2019 wieder in diesem Team antreten wollen“, freut sich der 26-Jährige auf die Herausforderung im nächsten Jahr.

Zwei Feuerwehrmänner aus Wagrain am Start

In der Einzelwertung gingen auch zwei Feuerwehrmänner der Feuerwehr Wagrain (Pongau) erfolgreich an den Start: Sebastian Obermoser schaffte es mit einer Gesamtzeit von 14:05 auf Platz 42 von 78, sein Kamerad Gerhard Sendlhofer reihte sich mit einem Abstand von drei Sekunden direkt dahinter ein.

Den Einzelbewerb-Sieg holte sich übrigens Joachim Posanz aus Deutschland, bester Österreicher wurde Peter Schmidmair aus Buchkirchen in Oberösterreich auf Rang vier. Bei den Damen hat die Deutsche Melanie Rudloff ihren Titel verteidigt. Den Teambewerb-Sieg holten sich vier Österreicher von der Feuerwehr Siegendorf.

Ein Detail am Rande: Beim Bewerb war sogar eine kleine Delegation aus Südkorea dabei. Die sieben Personen hatten sich auf den weiten Weg ins Burgenland gemacht, um sich anzusehen, wie der Toughest Firefighter Austria in Siegendorf läuft, um sich Inspiration für die World Firefighter Games, die heuer in Südkorea ausgetragen werden, zu holen.

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