28. Dezember 2011 12:25; Akt.: 30.12.2011 16:38

Das war der Jänner 2011

Ein spektakuläres Feuerwerk über der Salzburger Altstadt leutet das Jahr 2011 ein. Ein spektakuläres Feuerwerk über der Salzburger Altstadt leutet das Jahr 2011 ein. - © Neumayr
Der Jänner 2011 ist geprägt vom Schneechaos auf Salzburgs Straßen, einigen spektakulären Unfällen und ausgebüxten Tieren.
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SALZBURG24.at

Das Jahr 2011 wird mit Feuerwerken und zahlreichen Partys in ganz Salzburg willkommen geheißen, am 1. Jänner um 0.25 erblickt das Salzburger Neujahrsbaby Lina Maria in Zell am See das Licht der Welt. In der Silvesternacht hat das Rote Kreuz in der Stadt Salzburg insgesamt 120 Einsätze, 55 Personen erleiden eine Alkoholvergiftung, 19 Menschen werden bei Raufereien und 17 durch Feuerwerkskörper verletzt.

Am 10. Jänner wird in der Stadt Salzburg eine wichtige Verkehrsroute – das Nelböck-Viadukt – für zwei Jahre gesperrt. Die Autofahrer müssen ab sofort ausweichen.

Mitte des Monats halten Überflutungen die Einsatzkräfte im gesamten Bundesland auf Trab. Im Flachgau treten Bäche über die Ufer, in Mitterberghütten im Pongau muss die L269 sogar komplett gesperrt werden.

Am 16. Jänner stirbt ein fünfjähriges Kind aus Bürmoos im Salzburger Landeskrankenhaus an dem H1N1-Virus. Es handelt sich bis zu dem Zeitpunkt bereits um den zweiten Schweinegrippe-Toten in Salzburg und den dritten innerhalb ganz Österreich in diesem Jahr. Bereits am 7. Jänner starb im Pinzgau ein Bayer an dem Virus – der Mann hatte eine Ärztephobie und ging deshalb nicht zum Arzt.

Am 16. Jänner wird im Schloss Mattsee im Rahmen der Hochzeitsmesse die schönste Braut des Jahre 2011 von einer fachkundigen Jury gekürt. Die glückliche Siegerin heißt Sabine Jabinger.

Am 20. Jänner stürzt der Salzburg Skirennläufer Hans Grugger beim Training für die alpine Ski-Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel schwer. Der 29-Jährige erleidet schwere Kopfverletzungen und wird in Innsbruck notoperiert. 265 Tage nach seinem Horrorsturz steht der Salzburger wieder auf Skiern. Seine rasche Genesung gilt bis heute als Wunder.

Zu einem spektakulären Verkehrsunfall mit einem Polizeiauto kommt es am Abend des 20. Jänner auf der B159 in Werfen. Eine 33-jährige Pkw-Lenkerin kommt von der Fahrbahn ab und kracht frontal gegen ein Polizeiauto. Die Frau wird schwer verletzt, beide Fahrzeuge sind Schrott.

Am  24. Jänner versinkt Salzburg im Schnee. Zahlreiche Unfälle im gesamten Bundesland führen zu einem regelrechten Verkehrschaos. In der Stadt Salzburg fallen innerhalb kürzester Zeit 25 Zentimeter Neuschnee.

Ein 32-Jähriger und seine 56-jährige Mutter kommen am 25. Jänner bei einem tragischen Verkehrsunfall auf der A1 bei Mondsee ums Leben. Das Auto der beiden kommt ins Schleudern und stößt gegen die Leitschiene.  Einem dahinterfahrenden Pkw-Lenker passierte das gleiche. Sie stellen ihre Autos am Pannenstreifen ab und steigen aus. Plötzlich wird die Personengruppe von einem Auto gerammt. Alle drei werden über die Leitplanke katapultiert. Für Mutter und Sohn kommt jede Hilfe zu spät, der zweite Pkw-Lenker erleidet schwere Verletzungen. Der 33-jährige Unfalllenker flüchtet, stellt sich aber später bei der Polizei und wird im Juni dieses Jahres zu einer bedingten Haft von fünf Monaten verurteilt.

Auch tierische Aktionen bringt der Jänner mit: Am 28. des Monats büxt Kuh „Isabella“, die gerade auf dem Weg zum Schlachthof in Bergheim ist, aus und flüchtet auf die B156. Ganze zwei Stunden lang sind Polizisten damit beschäftig „Isabella“ wieder einzufangen und zu bändigen.

Entlaufene Pferde sorgen einen Tag später, am 29. Jänner, für eine Totalsperre der Alpenstraße und der Autobahnabfahrt Süd in der Stadt Salzburg. Die vier Tiere halten Feuerwehr und Polizei einige Stunden auf Trab, ehe sie unter Polizeieskorte wieder zurück zu ihrem Besitzer nach Anif gebracht werden können.

Am 30. Jänner kommt es in Nußdorf zu einem schweren Zugunglück: Beim unbeschrankten Bahnübergang rammt ein Zug der Lokalbahn ein Auto. Der Autolenker wird schwer verletzt, einer seiner Hunde stirbt an der Unfallstelle. Der Lokführer erleidet einen Schock. Die Einsatzkräfte aus der Umgebung stehen im Großeinsatz.



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