Heiligabend: Geburt auf Skihütte in Wagrain

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Ein ganz besonderer Einsatz für die Bergretter in Wagrain: Die Geburt eines Kindes am Heiligabend auf einer Skihütte.
Ein ganz besonderer Einsatz für die Bergretter in Wagrain: Die Geburt eines Kindes am Heiligabend auf einer Skihütte. - © Bergrettung Salzburg
Einen ganz besonderen Einsatz gab es für die Wagrainer Bergretter am Abend des 24. Dezembers: Auf einer Skihütte in Wagrain wurde – für die Mutter überraschend – ein Kind geboren.

Eine Salzburgerin hat am Heiligen Abend ein Baby auf einer Skihütte in rund 1.850 Meter Seehöhe in Wagrain im Salzburger Pongau zur Welt gebracht. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, war das “Christkind” bereits geboren. Mutter und Kind sind laut Rotem Kreuz wohlauf. Sie wurden mit einer beheizten Pistenraupe zur Mittelstation der Kabinenbahn “Flying Mozart” gebracht und dann in einem Rettungswagen ins Tal gefahren. Die Pongauerin und ihr Baby werden derzeit im Krankenhaus Schwarzach betreut.

Die junge Frau war von der Geburt ihres ersten Kindes überrascht worden. Sie hatte gestern, Samstag, am Abend in der Hütte noch zusammen mit ihren Eltern, den Wirtsleuten, Weihnachten gefeiert. Gegen 18.30 Uhr ging dann bei der Bezirksstelle des Roten Kreuzes in St. Johann im Pongau der Notruf der besorgten Eltern ein.

Der Wagrainer Arzt Hannes Fercher und ein Bergretter waren die ersten Helfer, die auf der bewirtschafteten Skihütte unterhalb der Bergstation eingetroffen sind. Kurze Zeit später folgten eine Notärztin und ein Notfallsanitäter nach. Sie wurden ebenfalls mit einer Pistenraupe der Bergbahnen zu der Hütte gebracht. Schließlich trafen auch noch der Ortsstellenleiter der Bergrettung Wagrain, Axel Ellmer, und weitere Bergretter ein. Die Notärztin überwachte den Abtransport von Mutter und Kind, sie fuhr auch mit der Pistenraupe zur Mittelstation mit.

“Das war eine rasche Geburt”, schilderte Ellmer, der so einen außergewöhnlichen Einsatz zum ersten Mal in seiner Bergrettertätigkeit erlebt hatte. Alle Einsatzkräfte waren sehr erleichtert, dass die junge Mutter und ihr Kind die Geburt offenbar gut überstanden haben. (APA)

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