Silvester: Einsatzkräfte ziehen Bilanz

In Ainring (Bayern) kam es zu einem Wohnungsbrand. In Ainring (Bayern) kam es zu einem Wohnungsbrand. - © BRK
Die Silvesternacht sorgte in Salzburg, Bayern und Oberösterreich auch dieses Jahr wieder für zahlreiche Einsätze von Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften.

44 Alkoholvergiftungen in Salzburg

44 Alkoholvergiftungen, 40 bei Stürzen und 20 mit Feuerwerkskörpern verletzte Menschen, acht Brandalarm-Einsätze, acht Verkehrsunfälle und unzählige weitere Notfälle – das ist die Bilanz des Salzburger Roten Kreuzes über die Zeit von Samstag, 12.00 Uhr, bis Sonntag, 11.00 Uhr. Dennoch war es eine normale, eher ruhige und wenig aufregende Silvesternacht, wie ein Sprecher des Roten Kreuzes im APA-Gespräch erläuterte.

Insgesamt hat das Rote Kreuz 497 Transporte durchgeführt, 144 Sanitäter und 61 Rettungsautos waren im Einsatz. Das seien ungefähr doppelt so viele Mitarbeiter und Einsätze wie in einer normalen Nacht, so das Rote Kreuz in seiner Zusammenfassung.

Zahlreiche Einsätze auch in Bayern

Möglicherweise löste am Silvesterabend um kurz nach 23.00 Uhr ein Feuerwerkskörper einen Brand auf einem Balkon im sechsten Stock eines Mehrfamilienhauses im Ainringer Ortsteil Mitterfelden aus. Von dort aus griff das Feuer auf die Wohnung über, konnte aber von den Feuerwehren aus Ainring und den umliegenden Gemeinden rasch gelöscht werden. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden, die Wohnungsinhaber waren zur Brandzeit außer Haus. Die Traunsteiner Kriminalpolizei hat noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Dachstuhlbrand in Bad Reichenhall

Das regnerische Wetter verhinderte um kurz nach Mitternacht Schlimmeres, als die Einsatzkräfte in Bad Reichenhall zu einem Dachstuhlbrand gerufen wurden. Ein Passant hatte gegen 00.30 Uhr ein loderndes Feuer auf dem Dach eines Gebäudes gesehen. Bei der Absuche entdeckte die Feuerwehr auf einem Vordach eine bereits erloschene sogenannte Himmelslaterne. Der starke Regen hatte diese bereits abgelöscht, Schaden entstand deshalb zum Glück keiner. Die Bad Reichenhaller Polizei ermittelt in dieser Sache.

Für einen 16-jährigen Lenggrieser (Bayern)  fing das neue Jahr ganz und gar nicht gut an. Der junge Mann entfernte sich beim Abbrennen einer Feuerwerksbatterie nicht schnell genug und wurde von einem Geschoss im Gesicht getroffen. Er musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. (SALZBURG24/APA)



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