SPÖ: Spätere Statutenreform für Walter Steidl “nicht dramatisch”

Für Walter Steidl ist es verständlich, dass eine neue Führung eigene Überlegungen einbringe und man sich daher Zeit nehme wolle.
Für Walter Steidl ist es verständlich, dass eine neue Führung eigene Überlegungen einbringe und man sich daher Zeit nehme wolle. - © APA/EXPA
Für Salzburgs SPÖ-Chef Walter Steidl ist die vorläufige Absage der Organisationsreform “nicht so dramatisch”. “Die Reform wurde ja nicht abgesagt, und erste Teile werden wahrscheinlich beim kommenden Parteitag schon beschlossen”, sagte er im Gespräch mit der APA. Andere Bereiche würden später kommen. Welche, könne er nicht sagen, weil dies erst festgelegt werden müsse.

Der erste Schritt einer Öffnung der Partei sei ohnedies schon mit der Kür Pamela Rendi-Wagners zur Vorsitzenden gelungen. “Eine Frau an der Spitze wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen.” Es sei verständlich, dass eine neue Führung eigene Überlegungen einbringen und man sich daher Zeit nehme wolle. “Das war am Sonntag auch kein langer Diskussionspunkt. Außerdem sind die Statuten eine rein innerparteiliche Angelegenheit, und das interessiert die Menschen am allerwenigsten”, sagte der Salzburger SPÖ-Vorsitzende. Mit großen Protesten seitens jener Mitglieder, die sich in der Befragung für die Reform ausgesprochen haben, rechnet Steidl nicht.

(APA)

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