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Porno-Szene am Attersee sorgt für Furore

Porno-Szene am Attersee sorgt für Furore
Eine Werbung im Internet, indem das Weißenbachtal am Attersee (Bzk. Vöcklabruck) als Erotikparadies angepriesen wird, sorgt für Furore.

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Das malerische Weißenbachtal am Attersee (Bezirk Vöcklabruck) wird im Internet als “Natur- und Erotikparadies im Salzkammergut” angepriesen. Ein Image, das der zuständige Bürgermeister von Steinbach, Fran zKneißl (V), korrigieren und damit “den Anstand wiederherstellen” will. Denn eine Familie mit Kinder empörte sich über Männer, die am Radweg standen und onanierten, berichteten die “Oberösterreichischen Nachrichten” (OÖN) in ihrer Mittwoch-Ausgabe.

Zwei Pärchen bei Sexspielen beobachtet

Zwei Pärchen bei Sexspielen, vier Männer, die selbst Hand an sich legen – das mussten laut OÖN zwei Familien mit Kindern aus Grein (Bezirk Perg) beobachten, die auf dem neuen Radweg durch das Weißenbachtal unterwegs waren. “Dass so etwas in Österreich möglich ist, ist mir völlig unverständlich”, sagte einer der Männer der Zeitung. Bis zu 100 nackte Menschen sollen an schönen Tagen in dem Tal anzutreffen sein und Gerüchten zufolge würden dort sogar Pornofilme gedreht, hieß es.

Runder Tisch im Herbst

Zustände, die der Bürgermeister abstellen will. “Es ist nicht normal, dass ich auf nackte Menschen stoße, wenn ich mich im Wald bewege. Es ist allerdings nicht effizient, zu sagen: Das darf’s nicht geben”, so Kneißl im APA-Gespräch. Er wolle keinen Schnellschuss abfeuern, sondern über den Winter ein breites Paket schnüren. Dazu wird es im Herbst einen Runden Tisch mit Vertretern der Bezirkshauptmannschaft, des Grundeigentümers Bundesforste und des Bezirkspolizeikommandos geben.

Das Problem seien nicht die FKK-Anhänger, sondern jene Nudisten, die mit ihren unsittlichen Handlungen schon für massive Beschwerden gesorgt hätten, so Kneißl. Es gehe darum, die Leute, die sich verletzt fühlen, zu schützen. Er wolle nicht, dass das Weißenbachtal in Misskredit gerate, sagte der Bürgermeister. In Bezug auf die Internet-Seiten verlasse er sich auf Spezialisten und die Maßnahmen, die sie vorschlagen.

(APA)



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