Poroschenko besucht Opernball: Kritik an Van der Bellen

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Nicht nur eine Femen-Aktivistin übte Kritik am Besuch von Petro Poroschenko (rechts) in Wien.
Nicht nur eine Femen-Aktivistin übte Kritik am Besuch von Petro Poroschenko (rechts) in Wien. - © APA/Roland Schlager
Für Kritik sorgte beim 62. Wiener Opernball nicht der Gast von Richard Lugner, sonder jener von Bundespräsident Alexander Van der Bellen: Dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko auf Einladung Van der Bellens kam, stieß vielen Kommentatoren in den sozialen Netzwerken sauer auf.

Poroschenko war von Bundespräsident Van der Bellen eingeladen worden, der den Ball “so vielfältig” erlebte, wie er im Gespräch mit der APA sagte. Nach einem “relativ formalen Beginn” mit der Eröffnung durch die Debütanten und den Auftritten der Sänger und Tänzer habe sich der Ball zu späterer Stunde zu einem “opernhaften Volksfest” gewandelt, meinte Van der Bellen. Zum Tanzen kam der Präsident nicht, der Abend bedeutete für ihn vor allem Arbeit. Seinem Gast, Poroschenko, habe der Ball sehr gut gefallen und sie hätten gute Gespräche geführt. “Wir haben gewissermaßen Zuneigung zueinander gefasst”, sagte Van der Bellen.

Poroschenko am Opernball: Kritik

Weniger Lob für den Besuch des ukrainischen Präsidenten hatten einige Kommentatoren in den sozialen Netzwerken über. Kritisiert wurde der Besuch aufgrund der anhaltenden Kämpfe in der Ostukraine.

Femen-Aktivistin protestiert gegen Poroschenko-Besuch

Für einen Eklat sorgte dann auch eine Femen-Aktivistin, die am Roten Teppich mit nacktem Oberkörper gegen den Besuch Poroschenkos protestierte. Die Aktivistin wurde von der Polizei abgeführt. In die Oper gelangte sie nicht. Die 25-jährige Frau wurde wegen Ordnungsstörung und Anstandsverletzung angezeigt, bestätigte Polizeisprecher Harald Sörös der APA.

halle-1-innen2 Die 25-Jährige wurde angezeigt. /APA/Herbert Neubauer ©

(APA/SALZBURG24)

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