Prävention mit Piktogrammen aus Salzburg

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Die Piktogramme werden nun auch in Bayern eingesetzt.
Die Piktogramme werden nun auch in Bayern eingesetzt. - © APA/BARBARA GINDL
Zuerst in Stadt und Land Salzburg, dann in ganz Österreich, nun auch in Bayern: Die Polizei setzt die Bäder-Piktogramme der Stadt Salzburg diesseits und jenseits der Grenze zur Aufklärung von Flüchtlingen über Normen und richtige Verhaltensweisen ein.

Das teilt die Stadt Salzburg am Donnerstag in einer Aussendung mit. Der Salzburger Chefinspektor Robert Meikl (Abteilung Kriminalprävention) hat sie seinen bayerischen Kollegen vorgestellt. Und ihnen erläutert, dass man damit in Österreich sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

Rechtsbewusstsein schärfen

„Es ist gelungen, das allgemeine Rechtsbewusstsein bei den Flüchtlingen zu schärfen und ihnen wichtige Verhaltensregeln mit den Schaubildern zu vermitteln. Demnächst setzten wir sie wieder bei zwei großen Informationsveranstaltungen in der Straniakstraße und in Thalgau ein“, sagt Meikl.

Piktogramme sind kostenlos

Das freut den für die Bäder und die Öffentliche Ordnung in der Stadt Salzburg zuständigen Vizebürgermeister Harry Preuner (ÖVP): „Weil die österreichische Polizei schon höchst erfolgreich unsere Piktogramme in diversen Flüchtlingsunterkünften zur Schulung von korrektem Verhalten und respektvollem Umgang mit Frauen eingesetzt hat, werden diese jetzt auch von der bayerischen Polizei übernommen.“

Die Stadt Salzburg stelle die von ihr entwickelten Piktogramme für diesen Zweck gerne kostenlos zur Verfügung, erklärt Vizebürgermeister Preuner. Gewerbliche Verwendungen seien erst nach Rücksprache mit der Stadt möglich.

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