Preise für Haushaltsenergie sanken im Juli

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Heizöl ist so billig wie lange nicht
Heizöl ist so billig wie lange nicht
Die Preise für Haushaltsenergie lagen im Juli um 5,9 Prozent unter dem Wert von Juli 2015, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex (EPI) hervor. Verbilligt haben sich vor allem Treibstoffe und Heizöl. Im Vergleich zum Vormonat Juni sind die Haushaltsenergiepreise im Juli um 1 Prozent gesunken.

Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,6 Prozent und lag um 0,4 Prozent unter dem Wert des Vormonats Juni 2016.

Energiepreise im Juli

Treibstoffpreise um zehn Prozent niedriger

Treibstoffe waren im Juli um 10,3 Prozent billiger als vor einem Jahr. Der Preisrückgang im Jahresabstand fiel damit in etwa gleich hoch aus wie im Juni (minus 10 Prozent). Superbenzin kostete im Juli 2016 um 12,6 Prozent weniger als im Juli 2015. Bei Diesel hat sich der Abstand zum Vorjahr laut Energieagentur jedoch deutlich verringert: So sei der Preis im Februar noch um 16,2 Prozent niedriger gewesen, im Juli habe der Preisrückgang nur noch 8,7 Prozent betragen.

Eine Tankfüllung von 50 Litern habe im Juli bei Superbenzin um 8,30 Euro weniger gekostet als im Juli 2015, bei Diesel seien es 5 Euro weniger gewesen. Im Februar sei eine Tankfüllung bei Superbenzin um 12,5 Euro billiger als ein Jahr davor gewesen, bei Diesel um 10,1 Euro. Im Vergleich zum Durchschnitt der EU-28 koste Superbenzin um 13,3 Prozent weniger und Diesel um 8 Prozent weniger.

Im Vergleich zum Vormonat Juni waren Treibstoffe um 1,6 Prozent billiger – Superbenzin um 2,2 Prozent und Diesel um 1,3 Prozent. Der Heizölpreis sank im Jahresvergleich um 15,6 Prozent und im Monatsvergleich um 3,6 Prozent.

Strompreise leicht gestiegen, Gas und Fernwärme günstiger

Strom verteuerte sich im Jahresvergleich um 1,1 Prozent. Gas war um 2,3 Prozent billiger und Fernwärme um 0,9 Prozent. Feste Brennstoffe insgesamt gingen um 0,7 Prozent zurück. Ausschlaggebend dafür waren vor allen Preisrückgänge bei Holzpellets (minus 3,1 Prozent) und Brennholz (minus 0,6 Prozent). Holzbriketts wurden um 2,9 Prozent teurer.

Im Monatsvergleich gab es Verbilligungen bei festen Brennstoffen und Brennholz (je minus 0,1 Prozent). Unverändert waren Strom, Gas, Pellets und Holzbriketts. Fernwärme verteuerte sich um 0,1 Prozent.

(APA)

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