Prommegger feiert Weltcup-Erfolg in Stoneham

Prommegger gewann den Weltcup-Parallelslalom auf der WM-Strecke von 2013. Prommegger gewann den Weltcup-Parallelslalom auf der WM-Strecke von 2013. - © AP
Der Salzburger Andreas Prommegger feierte eine gelungene Generalprobe für WM im kanadischen Stoneham in einem Jahr: Weltcup-Sieg im Parallel-Riesentorlauf auf der WM-Strecke.

Andreas Prommegger aus Schwarzach führte im WM-Ort von 2013, dem kanadischen Stoneham, einen ÖSV-Doppelsieg an. Der Schweizer Nevin Galmarini verhinderte eine Dreifach-Erfolg für das österreichische Team – er  verdrängte Weltmeister Benjamin Karl auf den vierten Platz.

Prommegger übernimmt Weltcup-Führung im Parallel-Slalom

Mit seinem zweiten Saisonerfolg, nach jenem im Slalom am Jauerling, übernahm Andreas Prommegger vom diesmal auf Rang sechs gelandeten Südtiroler Roland Fischnaller die Führung in der Parallel-Gesamtwertung. “Das war aufgrund des Schneefalls, des Nebels und der vielen Schläge in der Piste ein extrem hartes Rennen. Ich habe gezeigt, dass ich auf dem WM-Hang 2013 gewinnen kann und nehme mit diesem Sieg auch das Gelbe Trikot mit nach Hause. Besser hätte es nicht laufen können”, jubelte Prommegger. Bis zum Saisonende stehen noch drei Rennen aus.

Prommegger beendete Stoneham-Siegesserie von Karl

Veith durfte sich nach einem Materialwechsel aufgrund ausgebliebener Spitzenresultate über seinen ersten Podestplatz in diesem Winter freuen. “Mit diesem zweiten Rang fällt mir ein großer Stein vom Herzen”, betonte der Steirer. Für Karl ging indes wegen einiger Fehler ein vierjähriger Erfolgslauf in Stoneham zu Ende. “Vom Speed her kann ich mir nichts vorwerfen, aber in der entscheidenden Phase des Rennens sind mir leider vermeidbare Fehler passiert”, sagte der Niederösterreicher.

Im Damen-Bewerb musste sich die Burgenländerin Dujmovits im Finale der Russin Jekaterina Tudegeschewa, die nun auch im Gesamtklassement voran liegt, geschlagen geben. “Ich war heute auf diesem Hang mit Abstand die Schnellste. Ich bin gegen Tudegeschewa trotz Penalty-Time schon vorne gelegen, als ich im Nebel einen Schlag übersehen habe, der mich letztlich den Sieg gekostet hat. Aber im Hinblick auf die WM im kommenden Jahr gibt mir dieses Rennen enorm viel Selbstvertrauen”, meinte Dujmovits. Ina Meschik belegte als zweitbeste Österreicherin Rang fünf.



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