Snowboard: Andreas Prommegger holte Gesamtweltcup

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Alexander Payer wurde in Winterberg Dritter
Alexander Payer wurde in Winterberg Dritter - © APA (dpa)
Doppel-Weltmeister Andreas Prommegger hat sich zum dritten Mal den Gesamtweltcupsieg in der Snowboard-Parallelwertung gesichert. Der Salzburger schied am Samstag beim Saisonfinale in Winterberg im Slalom zwar schon in der ersten K.o-Runde aus, Platz 13 reichte ihm aufgrund des Viertelfinal-Ausscheidens von Radoslaw Jankow (BUL) aber zur nächsten großen Kristallkugel nach 2012 und 2013.

Mit Alexander Payer holte einer seiner Teamkollegen in der vom Deutschen Stefan Baumeister gewonnenen Tageswertung mit Platz drei einen weiteren ÖSV-Podestplatz. Vizeweltmeister Benjamin Karl (23.) war bereits in der Qualifikation hängengeblieben.

“Es is so viel passiert aus emotionaler Sicht”

Bei Andreas Prommegger wirkte beim Weltcupfinale noch die aufwühlende WM nach. “Es ist unglaublich, es ist so viel passiert aus emotionaler Sicht, ich habe die letzten Tage sehr wenig geschlafen, weil mich das alles so beschäftigt hat. Ich werde noch einige Tage brauchen, bis ich das alles realisiert habe”, erzählte der Salzburger.

Der Doppelweltmeister war erst Freitag spätabends in Winterberg angekommen, wo beim Slalom mit Regen schlechte Bedingungen herrschten. “Der Tag heute war sehr, sehr schwer – mit der Quali unter schwierigsten Bedingungen. Und ich bin leider schon in der ersten Runde knapp ausgeschieden.”

Prommegger hatte Gesamtwertung schon abgeschrieben

Die Gesamtwertung habe er nach seinem frühen Out eigentlich schon abgeschrieben gehabt. “Ich dachte, die Kugel ist vorbei, aber Rado hat das benötigte Ergebnis auch nicht eingefahren und somit war klar, dass ich die Kugel auch noch bekomme.” Der erfolgreiche Winter mit zweimal Gold und dem Weltcupgewinn werde nur sehr schwer zu toppen oder gar nicht mehr möglich sein, resümierte Prommegger seine Traumsaison.

Sabine Schöffmann gelang mit ihrem zweiten Weltcupsieg ein versöhnlicher Saisonabschluss. “Das war für mich sehr wichtig. Es hat bei den letzten Rennen und bei der WM nicht nach Wunsch geklappt. Ich bin froh, dass es so gut hingehaut hat und ich hoffe, dass ich den Schwung in die nächste Saison mitnehmen kann.” Jungstar Daniela Ulbing jubelte über die kleine Kristallkugel. “Ich bin froh, dass es sich noch ausgegangen ist. Es ist richtig schön, was ich alles erreicht habe. Ich bin richtig glücklich”, sagte die Slalom-Weltmeisterin.

Schöffmann vor Ledecka

Bei den Damen räumten die Österreicherinnen aber groß ab. Sabine Schöffmann siegte vor der Riesentorlauf-Weltmeisterin Ester Ledecka, die die Gesamtwertung vor der Russin Alina Sawarsina für sich entschied. Schöffmann war auch in der Endabrechnung des Gesamtklassements auf Rang vier beste ÖSV-Fahrerin.

Dujmovits fährt auf Rang drei

Olympiasiegerin Julia Dujmovits fuhr im letzten Einzelrennen der Saison zu Rang drei. Die Burgenländerin bezwang im kleinen Finale Weltmeisterin Daniela Ulbing. Die Kärntnerin durfte sich aber mit der kleinen Slalom-Kristallkugel trösten, die sie vor Ledecka und Schöffmann holte. Am Sonntag steht in Winterberg noch ein Teambewerb auf dem Programm.

(APA)

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